Kurs-Nr: B-MYR 20/01

Myofasziale Resonanztherapie [25 FP]

Leitung: Marc Kornberger
Kursgebühr: 390,00 €
Beginn: 06.03.2020
Ende: 08.03.2020
Zeiten: Fr. 15:00-19:00 Uhr
Sa. 09:00-18:00 Uhr
So. 09:00-17:00 Uhr
Status:  (offen) DRUCKEN

Rhythmische Aktivität und intrinsische Kräfte

Diagnostische Anamneseverfahren und Therapieansätze aus der Osteopathie dienen als differenzialdiagnostische Wegweiser zwischen Erkrankungen des Bewegungsapparates und der inneren Organe für eine bessere Behandlung und Diagnose in der Physiotherapie.

Um die Normalität einer gewebstypischen Physiologie wieder herzustellen bedarf es einer ausführlichen Inspektion, Palpation und Anamnese.

Durch das Erkennen und Behandeln von Störfeldern, in Form von Blockaden auf segmentaler, faszialer und viszeraler Ebene, ist es das Ziel, eine ausgeglichene Rotationsamplitude für den Gesamtorganismus zu schaffen.

Anhand von modifizierten osteopathischen Behandlungstechniken gelingt es dem Körper seinen eignen Rhythmus, in Abhängigkeit von Fließgeschwindigkeiten verschiedener Systeme und integrierten Bewegungsabläufen, wieder in Resonanz zu bringen, die dann zu einer Ausgewogenheit führen.

Erklärungsmodelle faszialer Verkettungen, Funktionsmechanismen Neuroreflektorischer Reflexbögen und die Herstellung von viszeralen Bezügen zu Auswirkungen auf den Bewegungsapparat sollen das Erkennen und differenzieren von Spannungsfeldern erleichtern.

Durch das Wahrnehmen und Zuordnen von verschiedenen Pulsationen, Bewegungen und Dysfunktionen können gestörte Funktionsketten durch einfache fasziale Behandlungstechniken gelöst und in ihren Ursprüngen ausgerichtet werden.

Alle inneren und äußeren Einflüsse haben Einwirkungen auf das Gesamtsystem. Fließgeschwindigkeiten und Rhythmen ändern sich durch Druck, Zug und Organstörungen. Jede Art von Spannungen erzeugt eine Gegenspannung.

Im Vordergrund dieses Seminars steht das Verständnis für den gesamten Körper, nicht nur einer reinen Technik. Es soll mehr um ein Einlassen in eine spannende Faszienwelt im Gesamtorganismus gehen, als einem stringenten Behandlungsschema, in dem symptomspezifisch und nicht ursächlich behandelt wird, zu folgen.

 

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