Kurs-Nr: B-NAP 18/01

N.A.P. Therapeut [90 FP]

Leitung: N.A.P. Akademie Lehrteam
Kursgebühr: 260,00 pro Modul €
Beginn: 24.08.2018
Ende: 25.11.2018
Zeiten: Teil 1 und 2
12:00-18:30 Uhr/09:00-15:00 Uhr Teil 3 und 4
10:00-19:00 Uhr/09:00-15:00 Uhr
Status:  (offen) DRUCKEN

 

Reset-the-Brain – Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität


N.A.P.® ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie zur Förderung von motorischen Strategien im Alltag. Schwerpunkt dieser Kurse ist die praktische Anwendung (70% Praxis / 30% Theorie). 

Plastizität bedeutet Veränderung und Anpassung.

Die Erkenntnis, dass Körperstrukturen durch funktionelle Aktivitäten beeinflusst werden, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden in dieser Therapie als spezifisches Werkzeug genutzt, um die erforderliche biomechanische Situation herzustellen, die unter gesunden Umständen vom neuromuskulären System koordiniert wird.

So bekommt das Gehirn eine „Idee“ von der Bewegung und wird darin unterstützt, sie planen zu können. Schutzprogramme des Gehirns werden gelöscht und die Programmierung der Bewegungsabläufe wird auf die Ursprungseinstellungen zurückgesetzt (Reset). So kann das Gehirn erneuten Zugang zu den bestehenden motorischen Programmen bekommen. 

Die strukturelle Therapie erfolgt vorwiegend unter der aktiven zielmotorischen Bewegung des Patienten. Hierbei verbindet der Therapeut manualtherapeutische Kenntnisse und neurophysiologische Grundlagen, um das motorische Lernen des Patienten zu fördern. 

Als Basis für die Beratung von Patienten und ihren Angehörigen dient die ausführliche Bewegungsanalyse und ganzheitliche Differentialdiagnostik. Die N.A.P.®-Therapie beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise.

Um das ganzheitliche System „Mensch“ in seiner Komplexität „begreifen“ zu können werden Modul I (25 Unterrichtseinheiten) und II (25 Unterrichtseinheiten) nur als Einheit angeboten. Der N.A.P.-Therapieprozess befasst sich mit der Befundung und Therapie zusammen­hängender Körperstrukturen und -funktionen, um Alltagshandlungen in unterschiedlichen Situationen ausführen zu können.



Kursinhalte Modul I


1. Funktionelle Anatomie und Biomechanik

Biomechanische Zusammenhänge zwischen Fuß, Knie, Becken und LWS in der Analyse von Alltagsaktivitäten (Gehen, Bücken, Heben, Transfers, An-/Ausziehen).

2. Klinisch orientierte Untersuchung

Tests zur Beurteilung des Gleichgewichts bei Sturzgefahr.

Tests zur Differenzierung zwischen kontraktilen und nicht kontraktilen Strukturen als mögliche Ursache von Schmerzsymptomen.

Tests zur Beurteilung der Muskelkraft und des Muskeltonus.

3. Evidenzbasierte Therapieprinzipien zur Förderung des motorischen Lernens

Die Bedeutung der subcortikalen Organisation der proximalen Stabilität bei Instabilitäten der Lendenwirbelsäule.

Funktioneller Tapeverband und/oder Orthesenversorgung zur Förderung der dynamischen Stabilität am oberen und unteren Sprunggelenk.

4. Die Bedeutung des limbischen Systems und die Verbindung zum vegetativen Nervensystem für Schmerz- und Angstgedächtnis

Habituationstraining um automatisierte Schutzprogramme löschen zu können.

5. Langfristiges Lernen fördern

durch das Fördern sensomotorischer Strategien, um alltagsspezifischen und berufsbezogene Aktivitäten positiv erfahren zu können, und

Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräten.


Kursinhalte Modul II


1. Funktionelle Anatomie und Biomechanik

Biomechanische Zusammenhänge zwischen obere Kopfgelenke, Cerviko-Thorakaler-Übergang, Kiefergelenke, Schultergürtel und Hand in der Analyse von Alltagsaktivitäten (Greifaktivitäten: feinmotorisch, grobmotorisch, Überkopfaktivitäten: Körperfpflege, An-/Ausziehen, Tragen und Heben von Gegenständen, Stützaktivitäten).

2. Klinisch orientierte Untersuchung

Tests zur Differenzierung zwischen kontraktiler und nicht kontraktiler Strukturen als mögliche Ursachen von Schmerzsymptomen im Kopf- und Gesicht, sowie im Arm und der Hand.

Tests zur Differenzierung der Ursachen von Schwindelsymptomatik, Ohrgeräusche.

Tests für Feinmotorik der Hand und Zungenmuskulatur und zur Beurteilung der Augen-Kopfkoordination.

3. Evidenzbasierte Therapieprinzipien zur Förderung des motorischen Lernens

Die Bedeutung der subcortikalen Organisation der proximalen Stabilität bei Instabilitäten der Halswirbelsäule und der Schulter.

Funktioneller Tapeverband zur Förderung der dynamischen Stabilität der Schulter.

4. Die Bedeutung des limbischen Systems und die Verbindung zum vegetativen Nervensystem für Schmerz- und Angstgedächtnis?

Habituationstraining um automatisierte Schutzprogramme löschen zu können.

5. Langfristiges Lernen fördern

durch das Fördern sensomotorischer Strategien, um alltagsspezifischen und berufsbezogene Aktivitäten positiv erfahren zu können, und

Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräten.

 

 

 

B-NAP-18-01

Fr. 24.-So. 26.08.2018 Teil 1
Fr. 23.-So. 25.11.2018 Teil 2

 

Dieser Kurs findet in der NAP-Akademie in der Rückerstraße 6 in 10119 Berlin statt.

ANMELDEFORMULAR

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