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Riedel Gisela

Pädiatrische Behandlungskonzepte von Säuglingen und Kindern mit Störungen des Bewegungssystems Vom Befund zur Behandlung [36 FP]
Do. 13.04.2023 09:00

Ziel dieses Kurses ist der Aufbau einer Behandlung, von der Befundaufnahme bis hin zur Behandlungsstrategie. Dabei werden Aspekte verschiedener Therapiekonzepte z.B. Bobath, SI, Vojta berücksichtigt. Ein Verständnis für die ganzheitlichen Zusammenhänge der einzelnen Symptome soll geweckt werden. Die vorgestellten Behandlungsstrategien beziehen sich auf Kinder im 1. Lebensjahr, vor Erreichen der bipedalen Lokomotion. Folgende Krankheitsbilder und Therapieinhalte werden betrachtet und erarbeitet: Sensomotorische Entwicklung und deren Abweichungen Bedeutung und Auswirkung der Fremdreflexe, Abweichungen mit Hinweisen auf spätere Lernprobleme Untersuchung und Behandlungsplanung Anbahnen physiologischer Entwicklungsschritte bei Entwicklungsretardierung Sensorische Integrationsstörungen Orthopädische Krankheitsbilder wie Haltungsasymmetrien des Säuglings etc. angeboren Fußfehlstellungen/-deformitäten, Hüftdysplasie Aufbauend auf die Entwicklung im 1. Lebensjahr werden folgende Krankheitsbilder von der Befundaufnahme (verschiedene Assessments) zur Behandlungsplanung, mit kindgerechtem Behandlungsaufbau besprochen: Skoliose Haltungsinsuffizienz (Kyphose/Lordose, …) Hüftdysplasie Beinachsenabweichungen Fußdeformitäten Sensorische Integrationsstörung (Störung des Verhaltens und Erlebens) Auswirkungen persistierender Fremdreflexe mit Folgen von Lernproblemen Weitere Krankheitsbilder oder Fallbeispiele Zur Erarbeitung eines Therapieplans werden Aspekte aus dem Bobath-, Vojta-, Psychomotorik- und SI-Konzept berücksichtigt. Zielgruppe: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten

Kursnummer BPAED2301
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Gebühr: 490,00
Dozent*in: Gisela Riedel
Ein Bahnungskonzept - in Anlehnung an die Vojta-Therapie [50FP]
Sa. 02.09.2023 10:00

Ziel des Kurses ist es ein Muskeltraining am Patienten zur Beeinflussung von Wirbelsäule, Gelenkaktivitäten und innerer Organe durchzuführen. Dadurch können Fehlstellungen und Haltungsasymmetrien korrigiert werden. Es geht dabei auch um die Anbahnung physiologischen Bewegungsmuster. Die Anwendungsmöglichkeiten beziehen sich auf jede Altersstufe, vom Säuglings- bis ins Seniorenalter. Bereits nach dem 1. Teil kann eine Anwendung des Gelernten am Patienten erfolgen. Ein Bahnungskonzept bedeutet, dass elementare Bewegungsmuster auch bei Menschen mit geschädigtem Zentralnervensystem, bei Säuglingen oder Menschen mit Schäden am Bewegungsapparat zugänglich gemacht werden. Der Begriff Reflexlokomotion aus der VojtaTherapie beschreibt dabei die stets gleiche Reaktion auf einen bestimmten Reiz, der nicht bewusst gesteuert werden kann. Die Auslösung dieser Reflexlokomotion erfolgt dabei in definierten Ausgangsstellung mit einem entsprechenden Reiz an einer definierten Zone. 1. Teil: Prinzipien des Bahnungskonzeptes Ausgangsstellungen, Druckzonen und –richtungen des Bahnungssystems Reflexumdrehen 1. Phase Reflexumdrehen 2. Phase Reflexkriechen 1. + 2. Position Erste Anwendungen in Selbsterfahrung und an der Puppe 2. Teil: Die erlernte Technik aus dem 1. Teil wird mit Therapiekonzepten aus den Bereichen Bobath, MT u.a. kombiniert. Anwendung verschiedener ASTEN auf Krankheitsbilder aus dem orthopädischen, neurologischen und pädiatrischen Bereichen wie beispielsweise: Skoliose Hemi-, Plexus- und andere Paresen Hüftdysplasie u.a. Anwendung von Therapiekonzepten bei eingebrachten Fallbeispielen Zielgruppe: Physiotherapeuten, Masseure, Heilpraktiker

Kursnummer BVO2301
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Gebühr: 690,00
Dozent*in: Gisela Riedel