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Fortbildungen für Ärzte & Ärztinnen | Seminare & Kurse | MFZ Berlin

Ärzte: Medizinische Fortbildungen & Kurse

Bleiben Sie als Arzt oder Ärztin am Puls der Zeit – mit aktuellen Fortbildungen, zertifizierten Seminaren und praxisnahen Workshops für alle medizinischen Disziplinen am MFZ Berlin.

Arzt mit Patient im Gespräch

Kompetenz für Ihren medizinischen Berufsalltag

Medizin entwickelt sich stetig weiter – neue Leitlinien, innovative Therapieverfahren und aktuelle Forschung stellen Ärztinnen und Ärzte vor spannende Herausforderungen. Mit gezielten Fortbildungen vertiefen Sie Ihr Fachwissen, erweitern Ihre Kompetenzen und sichern eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung.

Das MFZ Berlin bietet ein breites Spektrum an ärztlichen Seminaren: Von fachübergreifenden Kursen über spezialisierte Workshops bis zu interdisziplinären Fortbildungen – als Präsenzveranstaltung oder digital. Profitieren Sie von praxisorientiertem Wissenstransfer und professionellem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Seminare für Ärzte

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Schmerztherapie - Fachtherapeut Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung Modul 3 Systemische und metabolische Prozesse
Do. 22.07.2027 09:00
Berlin
Christian Seier und Lehrteam mST
Modul 3 Systemische und metabolische Prozesse

Die Präsenzfortbildung Multimodale Schmerzbewältigung legt den Schwerpunkt auf die Wechselwirkungen systemischer und metabolischer Einflussfaktoren bei chronischen Schmerzen. Auf Grundlage von über 15 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung und mithilfe des didaktischen Konzepts des Problemorientierten Lernens (PoL) entsteht ein praxisnahes Lernsetting, das aktuelle Forschung mit realen Patientenfällen verbindet. Die Teilnehmenden entwickeln ein fundiertes Verständnis für zelluläre Kommunikationsprozesse und setzen differenzierte Differenzialdiagnostik gezielt in der Therapieplanung ein. Die Weiterbildung ist in vier aufeinander aufbauende Präsenzmodule gegliedert, jeweils mit vier intensiven Trainingstagen. Modul 3 – Systemische Schmerzmechanismen beginnt mit den Grundlagen der Zellphysiologie und der Ontogenese zentraler Organe wie Herz, Nieren, Zwerchfell und Darm. Darauf aufbauend behandelt das Seminar zum Enterischen Nervensystem (ENS) dessen anatomische Strukturen, physiologische Abläufe und relevante Neurotransmitter. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der neurolymphatischen Reflexdiagnostik nach Frank Chapman als wirkungsvolle Methode zur Beurteilung metabolischer Prozesse. Im Modul Ernährung und Entzündungsprozesse wird praxisnah vermittelt, wie Nahrungsbestandteile entzündliche Reaktionen beeinflussen und therapeutisch genutzt werden können. Ergänzend erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen zur Identifikation hormoneller Dysregulationen, vegetativer Dystonien und immunologischer Modulationsprozesse. Myo-fasziale Schmerzauslöser werden über Goodheart-Punkte analysiert, Myotome als potenzielle Trigger bewertet. Physikalische Therapieverfahren wie Thermotherapie und Elektrotherapie werden hinsichtlich ihres Einflusses auf den Stoffwechsel eingeordnet. Anhand praxisnaher Fallbeispiele formulieren die Teilnehmenden Arbeitshypothesen, führen PoL-basierte Befundungen durch und dokumentieren alle Maßnahmen strukturiert nach dem ICF-Standard. Kursinhalte Modul 3 – Systemische Schmerzmechanismen Zellphysiologie: Grundlagen der Kommunikation auf Zellebene Ontogenese zentraler Organe: Entwicklung von Herz, Nieren, großen Drüsen, Zwerchfell und Darmabschnitten Enterisches Nervensystem (ENS): Anatomie, Physiologie, Regulationsmechanismen und Neurotransmitter Viszerale Diagnostik und Therapie metabolischer Prozesse: Neurolymphatische Reflextherapie nach Frank Chapman Testung und Behandlung systemischer Pathologien: Hormonelle Dysfunktionen, vegetative Dystonie (Stress), Immunmodulation Myo-fasziale Pathomechanismen: Goodheart-Punkte, Myotome als Schmerzauslöser Ernährung und Entzündung: Einfluss von Nahrungsbestandteilen auf entzündliche Prozesse Physikalische Therapieverfahren: Thermotherapie und Elektrotherapie mit Wirkung auf den Stoffwechsel Praxisbeispiele metabolischer Schmerzsyndrome: Arbeitshypothesen, Befundung und Therapieplanung nach PoL Kursmodule / Ausbildungsaufbau Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse Modul 2: Vertiefung chronischer Schmerzprozesse Modul 3: Systemische und metabolische Schmerzmechanismen Modul 4: Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung Zusammenfassung Diese praxisorientierte Weiterbildung zur multimodalen Schmerztherapie verbindet wissenschaftliche Tiefe mit hoher Anwendungsrelevanz. Die Teilnehmenden erweitern ihre Kompetenzen in der Analyse und Behandlung systemischer und metabolischer Schmerzmechanismen und erlernen eine strukturierte Verlaufsdokumentation nach ICF. Das modulare Ausbildungskonzept und die konsequente Arbeit mit Fallstudien gewährleisten eine unmittelbare Übertragbarkeit in den klinischen Alltag.

Kursnummer BSCHMC32701
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Gebühr: 640,00
Dozent*in: Christian Seier und Lehrteam mST
Ausbildung zum CMD-Therapeuten mit Zertifikat Modul 1 - Basismodul
Fr. 06.08.2027 09:00
Berlin
Tom Heinze N.A.P. Akademie
Modul 1 - Basismodul

Funktionsstörungen des cranio-mandibulären Systems erkennen und behandeln Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. "CMD" lässt sich nicht unbedingt durch Schmerzen erkennen, es kann sich auch durch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Panikattacken und Stress im Alltag bemerkbar machen. Die Craniomandibuläre Dysfunktion wird deshalb in manchen Fällen durchaus auch als Ursache und Folge von Stress betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Entsprechend hat die Bezeichnung mehr den Charakter eines Befundes und sollte in die Diagnosen Okklusopathie, Myopathie und Arthropathie spezifiziert werden. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“). Ausbildungsaufbau: Tag 1/2 : Funktionsstörungen des craniomandibulären Systems erkennen und behandeln Darstellung der Funktionszusammenhänge zwischen HWS, Kiefergelenk und Cranium Anatomie, funktionelle Anatomie, Anamnese Faszien Schulter, Hals Einblick in ganzheitliche Zusammenhänge Untersuchung und Differentialdiagnostik Behandlung Kiefer, Intra-, Extraoralgelenk Muskelbehandlung, Weichteilbehandlung Behandlung der Hals Faszien und der oberen HWS Tag 3: Zahnärztliche Funktionstherapie - Aufbaukurs CMD Funktionelle Störungen-ausgehend von und einflussnehmend auf das orofaziale System Funktionsbefund und Vorgehensweise aus zahnärtzl. Sicht Gesamtkörperstatik, Schluckreflex und Kausystem Statikprobleme und Zahnsystem – Auswirkungen auf den Gesamt-Bewegungsapparat Funktionsstörungen im Kiefer- und Gesichtsbereich Das Lerch-Concept (Behandlung von statischen Funktionsstörungen des gesamten skelettalen Systems und des Kausystems) Okklusionsschienen versus Funktionelle Aufbissschienen Zusammenarbeit und Schnittstelle zwischen Physiotherapeut und Zahnarzt Marketing – Aufbau eines Netzwerks Abrechnungsrechtliche Aspekte

Kursnummer BCMD12702
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Gebühr: 490,00
Dozent*in: Tom Heinze N.A.P. Akademie
Drums Alive Golden Beats Trommeln und Bewegung für Jung und Alt
Sa. 07.08.2027 09:30
Berlin
MastertrainerInnen Drums Alive®
Trommeln und Bewegung für Jung und Alt

Mit Golden Beats steht am MFZ Berlin ein auf die ältere Generation ausgerichtetes Trommel- und Tanzprogramm im Mittelpunkt. Die Weiterbildung Drums Alive greift die Verbindung von rhythmischer Aktivität, Freude an Bewegung und persönlichem Wohlbefinden auf. Das Konzept spricht grundsätzlich Menschen verschiedenen Alters an, unabhängig davon, ob sie gesund oder erkrankt sind. Themen des Seminars Ausrichtung von Golden Beats auf ältere Menschen Tanzen und Trommeln mit rhythmischen Mustern Positive Gefühle durch Freude an Bewegung Aufmerksamkeit, Selbstbewusstsein und Wohlbefinden Belebung sowie das Erleben von Ruhe und Entspannung Als Erklärung für positive emotionale Erfahrungen nennt die Programmbeschreibung die Freisetzung von Endorphinen. Den Trommelrhythmen schreibt sie zudem eine synchronisierende Wirkung auf Gehirnhälften beziehungsweise Gehirnwellen zu. Diese Zusammenhänge gehören zur Darstellung des Konzepts und seiner Zielsetzungen. Im Berliner Präsenzseminar bildet Golden Beats den fachlichen Schwerpunkt. Die Verbindung aktivierender Bewegung mit innerer Ruhe prägt dabei die beschriebene Ausrichtung des Programms.

Kursnummer BDAG2701
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Gebühr: 160,00
Dozent*in: MastertrainerInnen Drums Alive®
Fasziale Therapie des INOMT Teil 1
Do. 12.08.2027 09:00
Berlin
Henk Brils (Leiter) Lehrteam INOMT
Teil 1

Die Stunden sind anerkannt für die Osteopathie-Ausbildung des INOMT. Faszien als verbindendes Netzwerk des Körpers bilden den Ausgangspunkt dieses Präsenzkurses am MFZ Berlin. Teil 1 der Weiterbildung vermittelt die anatomische und funktionelle Betrachtung des faszialen Systems im INOMT-Konzept. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen der Faszientherapie und die regionalen Zusammenhänge an unterer Extremität, Becken und Lendenwirbelsäule. Allgemeine Faszienanatomie und die Betrachtung dieser Körperregionen werden dabei aufeinander bezogen. Fasziale Therapie des INOMT beschreibt ein anatomisches Konzept, das Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf spezifische pathologische Veränderungen der Faszien und des Bindegewebes zurückführt. Faszien werden in diesem Zusammenhang als körperweite Struktur betrachtet, die den Zusammenhalt und das funktionelle Zusammenwirken der Körperteile ermöglicht. Die Weiterbildung greift damit sowohl die strukturelle als auch die funktionelle Integrität des menschlichen Körpers auf. Zur inhaltlichen Grundlage zählen außerdem hämodynamische, biochemische und trophische Prozesse. Das fasziale Netzwerk wird als Matrix der interzellulären Kommunikation beschrieben. Seine Bedeutung für die Abwehr von Krankheitserregern und seine Funktion als Wirkungsstätte der Immunabwehr werden ebenso berücksichtigt wie seine Rolle bei der Heilung von Gewebe nach Verletzungen. Wasser und Grundsubstanz bilden einen besonderen Schwerpunkt innerhalb der Bindegewebsphysiologie. Für die ganzheitliche Einordnung ergänzt das INOMT biomechanische Funktionsstörungen um energetische, neurovegetative, informative und biokybernetische Dysfunktionen. Die Wechselbeziehungen zwischen diesen Betrachtungsebenen gehören zum biokybernetischen Konzept der Faszientherapie. Der Kurs behandelt dazu das Ebenenmodell und verbindet diese Perspektive mit der Physiologie, Pathophysiologie und Biomechanik des faszialen Systems. Der Bezug zur Physiotherapie bleibt dabei Bestandteil der fachlichen Einordnung. Kursinhalte Historie der Faszien Allgemeine Faszienanatomie Faszienanatomie der unteren Extremität, des Beckens und der Lendenwirbelsäule Physiologie und Pathophysiologie des faszialen Systems Biomechanik und Biokybernetik des faszialen Systems Biokybernetisches Denken anhand des Ebenenmodells Bindegewebsphysiologie mit Schwerpunkt auf Wasser und Grundsubstanz Einführung in fasziale Ketten und deren Behandlung Periostale Segmenttherapie Techniken und Pathologien der unteren Extremität und der Lendenwirbelsäule Aufbau des ersten Kursteils Die Inhalte des ersten Teils reichen von der Geschichte und Anatomie der Faszien bis zu den aufgeführten Behandlungsansätzen. Fasziale Ketten, periostale Segmenttherapie und die regionalen Techniken werden gemeinsam mit den anatomischen und physiologischen Grundlagen behandelt. Die regionale Ausrichtung auf die untere Extremität und die Lendenwirbelsäule ergänzt somit die übergreifende Betrachtung des Netzwerks. Für diesen Kurs ist die Teilnahme in Präsenz in Berlin vorgesehen.

Kursnummer BFDM12701
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Gebühr: 610,00
Dozent*in: Henk Brils (Leiter) Lehrteam INOMT
Aggressive Kinder Systemische Bewältigungschancen
Mo. 16.08.2027 10:00
Berlin
Kerstin Rehage
Systemische Bewältigungschancen

Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar In diesem Seminar „Aggressive Kinder“ werden systemische Deeskalationsstrategien vermittelt, die auf die Anforderungen von Fachkräften im Umgang mit herausforderndem Verhalten ausgerichtet sind. Die Weiterbildung Aggressive Kinder bietet eine fundierte Fortbildung, die den Teilnehmenden zeigt, wie sie Konfliktsituationen mit aggressiven Kindern professionell und deeskalierend bewältigen können. Die Hybrid-Variante ermöglicht eine flexible Teilnahme für alle, die sich weiterbilden möchten, ohne ortsgebunden zu sein. Vermittelt werden Wissen und Techniken, die in unterschiedlichen Settings anwendbar sind, um stressarme und gewaltpräventive Begegnungen mit Kindern zu fördern. Inhalte Grenzwahrende Kommunikation und deeskalierende Gesprächsführung Wertschätzende und respektvolle Haltung bei gleichzeitig klarer Grenzsetzung gegen Gewalt Lösungsorientierung als tragender Baustein im systemischen Denken und Handeln Konstruktive Impulse für Kinder zur angemessenen Regulation von Wut und Ärger Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die ihre Fähigkeiten in Gewaltprävention und gewaltfreier Kommunikation erweitern möchten. Es werden praxisnahe Ansätze zur respektvollen Grenzsetzung und zur konstruktiven Gefühlsbewältigung bei Kindern vermittelt. Die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Übungen ist sowohl online als auch vor Ort zugänglich und unterstützt damit unterschiedliche Lern- und Arbeitsrealitäten. Die Weiterbildung legt großen Wert auf nachhaltige Methoden und ein vertieftes Verständnis systemischer Interventionen in schwierigen Situationen. Dadurch können Fachkräfte ihre beruflichen Herausforderungen besser bewältigen und lernen, deeskalierend sowie lösungsorientiert zu handeln. Der Hybrid-Ansatz stellt sicher, dass die Lerninhalte flexibel und ortsunabhängig verfügbar sind. Diese systemische Bewältigungschancen-Fortbildung zeichnet sich durch einen strukturierten Ablauf und klare Lernziele aus. Sie bietet einen umfassenden Überblick über Techniken und Strategien im Umgang mit aggressiven und gewalttätigen Kindern, wobei der Fokus konsequent auf deeskalierendem und lösungsorientiertem Handeln liegt. Bitte beachten Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist Folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen. Bitte lade die App vorab auf deinen Desktop und informiere dich kurz über die Nutzung. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Bitte sei spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können optisch gezeigt und vorgeführt werden, aber nicht haptisch durch den Referenten kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und wie Präsenz-Teilnehmende Fragen und Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht kontinuierlich auf den Chat achten. Bitte nutze daher das Mikrofon.

Kursnummer HYBBEAGK2701
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Gebühr: 180,00
Dozent*in: Kerstin Rehage
Osteo-o-Voice 3 (Brustbein-Zwerchfell-Wirbelsäule-Hals)
Fr. 20.08.2027 09:00
Berlin
Sven-Christian Sutmar
(Brustbein-Zwerchfell-Wirbelsäule-Hals)

Die komplementäre Verbindung aus Stimmtherapie, Stimmbildung und Osteopathie Das von Sven-Christian Sutmar im Jahr 2005 mit entwickelte Methodenkonzept „Osteo `o´ Voice – Atmung, Stimme, Osteopathie“ zeichnet sich durch seinen praxisorientierten Ansatz aus und beruht unter anderem auf den alten Traditionen der Osteopathie. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Fragestellung einer interdisziplinären Zusammenarbeit und in wissenschaftlicher Auseinandersetzung an einer Universität für Komplementäre Therapieverfahren entstand ein ganzheitlich-methodisch körperorientierter Atem- und Stimmansatz zur erfolgreichen Behandlung von Stimmstörungen. Mithilfe des einzigartigen „Osteo `o´ Voice“- Konzepts erweitern Therapeuten die eigenen Handlungsfähigkeiten und kombinieren sanfte, körperbezogene osteopathische Verfahren mit Atem- und Stimmübungen, um effektiv und nachhaltig auf die Symptomatik des Patienten einwirken zu können. Dabei bieten neue Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten im Sinne eines therapeutischen Settings selbstregulierende Maßnahmen auch auf psychosomatischen und systemrelevanten Körperfunktionen an. (Pulmo-Thorako-Zervikal) Die Teilnehmenden wenden das osteopathische Konzept an nehmen lebendige anatomische Strukturen per Finger wahr erfahren die menschliche Anatomie in Vivo erfühlen Strukturen der knöchernen und muskulären Anteile der Hals- und Brustregion Befunderhebung der Hals-/Brustwirbelsäule, Rippen und Brustbein erötern die Anatomie und Biomechanik von Hals- und Brustwirbelsäule, Rippen, Brustbein und Zwerchfell untersuchen die Anatomie und Physiologie des para- und orthosympathischen Nervensystems, speziell in Beziehung zu Atmung /Schluckakt erheben Befunde der Hals- und Brustwirbelsäule, der Rippen und des Brustbeins interpretieren Befunde sowie den spezifischen Aufbau eines Behandlungskonzeptes aus osteopathischer Sichtweise (Kranio-Laryngo-Faszial) Hier stehen Kehlkopf, Zungenbein, Kiefergelenk, das fasziale System und Elemente des kraniosakralen Konzeptes der Osteopathie im Vordergrund. Ein tieferes Verständnis der sanften, osteopathischen Herangehensweise und Behandlungsmöglichkeiten eröffnen dir ganzheitliche Aspekte für deine körperbezogene Stimmarbeit. Die Teilnehmenden charakterisieren die Anatomie und Biomechanik des Kehlkopfes sowie der Kiefergelenke untersuchen die Anatomie und Bewegungsmodelle des kraniosakralen Systems erheben Befunde des Kiefergelenks, Kehlkopfes sowie des kraniosakralen und faszialen Systems (Brustbein-Zwerchfell-Wirbelsäule-Hals) In diesem Seminar wird dir eine methodische Anleitung aus der Komplementärtherapie zur Regulation von Dysfunktionen in Bezug auf die Atmung und die Stimme als Interventionsmaßnahme vorgestellt und praktisch angewendet. Mit einfachen manuellen Verfahren aus der Osteopathie und bei gleichzeitiger Ausführung der Sprech- und Singstimme wird dem Patienten eine körper- und prozessorientierte Stimmtherapie für ein multifaktorielles Stimmsystem angeboten. Gezielte Atemimpulse führen im Zusammenhang mit der Wirbelsäule und über Wechselwirkungen mit der Kehlkopfposition zu Veränderungen im Atemrhythmus, Atemfrequenz und Atemvolumen und können zur Behandlung von restriktiven und obstruktiven Atemwegserkrankungen unter anderem optimal genutzt werden. Die Teilnehmenden lernen den Zusammenhang einer physiologischen Kopfhaltung mit Auswirkungen auf die Kehlkopf-Zungenbeinaufhängung verfügen über Kenntnisse der Mobilisierungs- und Regenerationstechniken können manuelle Verfahren aus der Osteopathie zur Atem- und Stimmtherapie zur Behandlung und Verringerung von dysfunktionalen Stimmstörungen anwenden und kombinieren diagnostizieren Fehlpositionen der Halswirbelsäule und unphysiologische Kopfhaltung mit Auswirkungen auf die myofaszialen Funktionsketten aktivieren die Zwerchfellfunktion für eine vertiefte Atmung, deutlichere Artikulation, physiologischen Schluckvorgang und eine belastbarere Stimmgebung (Kiefer-Kehlkopf-Schädel-Faszien) Über Dehntechniken, Vibrationen und Mobilisationen am Kiefer und Kehlkopf verändern sich Klangräume im Vokaltrakt und wirken funktional reflektorisch auf innere und äußere Kehlkopfmuskeln, normalisieren einen veränderten Stimmklang, sorgen für eine deutliche und sichere Ausdrucksweise und fördern ein allg. stimmliches Wohlbefinden. Nach diesem Kurs solltest du in der Lage sein, ungenutzte stimmliche Ressourcen aus komplementärtherapeutischer Sicht der Osteopathie und Stimmtherapie einzusetzen. Die Teilnehmenden wenden diagnostische Verfahren zur Überprüfung von Kiefergelenks- und Kehlkopfdysfunktionen zur Behandlung von Schluckstörungen sicher an schenken dem craniosacralen Rhythmus Achtsamkeit für mehr Helligkeit im Stimmklang in Kombination mit den Stimmansatzpunkten untersuchen und mobilisieren die Kehlkopf-, und Zungenbeinmuskulatur zur Behandlung von Dysphagien und Recurrensparesen manuelle Verfahren zur Harmonisierung des Kiefergelenkes in Wechselwirkung mit Wirbeldysfunktionen und Phonationsstörungen erspüren die myofaszialen Leitbahnen (Faszientechniken) im Sinne der Salutogenese für ein holistisches stimmtherapeutisches Setting erlernen Tools aus der Bewegungstherapie zur Regeneration und Stimulierung der Selbstheilungskräfte

Kursnummer BOV32701
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Gebühr: 480,00
Dozent*in: Sven-Christian Sutmar
Die Psychologie des Bindegewebes Weiterbildung Psychologie des Bindegewebes
Sa. 21.08.2027 09:00
HYBRIDKURS
Lehrteam Scí
Weiterbildung Psychologie des Bindegewebes

Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Die Psychologie des Bindegewebes bietet eine umfassende Weiterbildung, die die Wechselwirkungen von Körper (Bindegewebe), Geist und Seele (Stress und Emotionen) vertieft. Körper, Geist und Seele bilden eine untrennbare Einheit, wobei Prozesse auf einer Ebene stets die anderen beeinflussen. Insbesondere am Faszien- und Bindegewebssystem zeigen sich diese Auswirkungen für Therapeutinnen und Therapeuten deutlich sichtbar und sind gezielt beeinflussbar. Aktuelle Erkenntnisse aus der Medizin- und Therapiewissenschaft unterstreichen die wechselseitige Beeinflussbarkeit dieser Systeme und eröffnen neue Handlungsfelder in der Weiterbildung Die Psychologie des Bindegewebes. In diesem Seminar lernst du die Auswirkungen von Stress und Emotionen auf das Bindegewebe kennen und wie du positiv auf dieses System einwirken kannst. Diese Weiterbildung in neurophysiologische Faszien vertieft dein Verständnis der neurophysiologischen Prozesse und deren Zusammenhang mit dem Bindegewebe. Du erhältst vertiefte Einblicke in die psychoemotionalen, mentalen, hormonellen, vaskulären und myofaszialen Prozesse im Gehirn und im restlichen Körper und erfährst, wie du diese gezielt beeinflussen kannst. Diese Fortbildung Emotionen und Bindegewebe richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre Kenntnisse in der Stressregulation und Faszienarbeit erweitern möchten. Kursinhalte Theorieinhalte Grundlagen zu Faszien und Bindegewebe Grundlagen der Stressregulation und Wirkungsweisen Verbindung und Wechselwirkungen von Psyche und Bindegewebe Praxisinhalte Erkennen und positiv beeinflussen von Haltung und Spannungsmustern Vagusregulation und weitere vegetative Regulationstechniken Abbau und Entladung von aufgebauten Energiemustern Bitte beachten Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist Folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen. Bitte lade die App vorab auf deinen Desktop und informiere dich kurz über die Nutzung. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Bitte sei spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können optisch gezeigt und vorgeführt werden, aber nicht haptisch durch den Referenten kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und wie Präsenz-Teilnehmende Fragen und Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht kontinuierlich auf den Chat achten. Bitte nutze daher das Mikrofon.

Kursnummer HYBBFS2702
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Gebühr: 280,00
Dozent*in: Lehrteam Scí
Ausbildung zum Schwindel- und Vestibular-Therapeuten Zertifikatskurs
Fr. 27.08.2027 09:00
Berlin
Lehrteam IVRT
Zertifikatskurs

Schwindelbeschwerden gehen in den meisten Fällen auf eine Funktionsstörung des Vestibularorgans zurück. Klinikübergreifende Auswertungen belegen, dass vestibuläre Störungen in ungefähr 50 % der Fälle das führende Symptom „Schwindel“ auslösen. Für Erwachsene in Deutschland wird die Jahresprävalenz des vestibulären Schwindels auf etwa 5 % geschätzt – somit tritt diese Problematik sehr häufig auf. Trotz der hohen Verbreitung werden viele Fälle nicht sicher erkannt oder nicht leitliniengerecht versorgt. Beim gutartigen paroxysmalen Lagerungsschwindel zeigt sich dies besonders deutlich: Nur rund 8 % der Betroffenen erhielten die passende Behandlung. Dabei ist die vestibuläre Rehabilitation wissenschaftlich gut belegt und wird in mehreren systematischen Übersichtsarbeiten als ausgesprochen effektiv beschrieben. Modul 1 (2 Tage) Theorie Anatomie, Physiologie und Pathologie des Vestibularorgans – kompakt und prüfungsrelevant Antivertiginosa und ototoxische Medikamente: Effekte, Risiken und klinische Bedeutung Interpretation medizinisch-technischer Untersuchungsbefunde Praxis Strukturierte Anamnese und Befunderhebung mit evidenzbasierten Tests zur Differenzialdiagnostik Fragebögen und Assessments zur objektiven Evaluation der Therapieeffektivität Vestibuläre Rehabilitationstherapie: Befreiungsmanöver und Übungsstrategien nach Evidenzlage Modul 2 (2 Tage) Theorie Vestibuläre Migräne sowie posttraumatische und psychosomatische Schwindelformen Lifestyle-Coaching als Bestandteil des Managements bei vestibulärer Migräne Nicht-vestibuläre (internistische) Schwindelursachen Erweiterte Fragebögen und Assessments Praxis Gezielte Wiederholung und Festigung aller praktischen Inhalte aus Modul 1 Fallarbeit in Gruppen: Analyse, Aufbereitung und Präsentation von Fallbeispielen Nach Abschluss von Modul 2 und bestandener Kenntnisprüfung erhalten Sie das Zertifikat zum Vestibular-Therapeuten des Institutes für vestibuläre Rehabilitationstherapie (IVRT®) und erfüllen die fachliche Voraussetzung zur Aufnahme in die europäische Therapeutenliste. Der Listeneintrag gilt für 3 Jahre und kann anschließend durch einen 1-tägigen Refresher-Kurs um weitere 4 Jahre verlängert werden. Prüfung Die Prüfung des IVRT ist freiwillig, jedoch für das Zertifikat erforderlich. Sie erfolgt am letzten Kurstag von Modul 2 und beinhaltet 20 Multiple-Choice-Fragen sowie eine praktische Demonstration an einem Demo-Patienten. Alle Teilnehmenden erhalten unabhängig davon eine Teilnahmebestätigung. Darüber hinaus stellt das IVRT auf YouTube zahlreiche Videos zur Verfügung, um das Institut und die angewandten Techniken kennenzulernen und zu vertiefen. Exklusiver IVRT-Service Fachliche Betreuung nach dem Kurs per E-Mail Vernetzung und Austausch über geschlossene Facebook- und Siilo-Gruppen Interner Mitgliederbereich mit Videos sowie Test- und Übungsmaterialien Übungsbroschüren für Patienten zur Heimtherapie Aufnahme in die IVRT-Therapeutenliste zur Patientenvermittlung Werbeflyer für Praxis und Ärzte Regelmäßige Refresherkurse zur Wissensaktualisierung

Kursnummer BV2702
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Gebühr: 690,00
Dozent*in: Lehrteam IVRT
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21.09.26 20:02:26