
Interdisziplinäre Weiterbildung für Kiefer, Haltung und Funktion
CMD Therapeut am MFZ Berlin
Die CMD-Weiterbildung verbindet craniomandibuläre Diagnostik, manuelle Techniken, Clinical Reasoning und interdisziplinäre Kommunikation.
- Zielgruppe
- Physio-, Ergo- und Sprachtherapeut:innen, Osteopath:innen und medizinisch-therapeutische Fachkräfte
- Abschluss
- Zertifikat im Bereich CMD / NIC je nach Modulabschluss
- Format
- Modulare Weiterbildung mit Theorie, Praxis und Fallarbeit
- Standort
- MFZ Berlin GmbH & Co. KG, Mariendorfer Damm 159, 12107 Berlin sowie Landsberger Allee 117 A, 10407 Berlin
Kieferbeschwerden vernetzt verstehen
CMD betrifft nicht nur das Kiefergelenk, sondern steht häufig in Beziehung zu Haltung, Muskulatur, Nervensystem und Alltag.
Die Ausbildung stärkt differenzierte Befundung und die Kommunikation mit Zahnmedizin und weiteren Fachbereichen.
- Mehr Sicherheit bei komplexen Kiefer- und Kopf-Hals-Beschwerden.
- Interdisziplinärer Blick auf Zahnmedizin, Logopädie und Therapie.
- Konkrete Tests und Behandlungstechniken für den Praxisalltag.
- Strukturierte Weiterbildung bis zum Zertifikat.
Aufbau und zentrale Inhalte
Hier bekommst du einen klaren Überblick über die wichtigsten Inhalte. Aktuelle Termine, Voraussetzungen, Dozierende und Gebühren findest du in der Kursübersicht weiter unten.
Funktionelle Diagnostik
Kiefergelenk, Mundöffnung, Palpation, Discus- und Bandtestungen.
Therapie & Übungen
Manuelle Techniken, aktive Übungen und befundorientierte Behandlungsplanung.
Clinical Reasoning
Fallarbeit, Hypothesenbildung und interdisziplinäre Schnittstellen.
Gut zu wissen: Termine, Dozierende, Voraussetzungen und Gebühren können je nach Kurs variieren. Über „Zu den Kursen“ gelangst du direkt zur aktuellen Übersicht.
Für wen eignet sich dieser Zertifikatskurs?
Physio-, Ergo- und Sprachtherapeut:innen, Osteopath:innen und medizinisch-therapeutische Fachkräfte profitieren besonders, wenn sie ihr Profil fachlich erweitern und die Inhalte direkt im Berufsalltag einsetzen möchten.
- Prüfe die aktuellen Voraussetzungen im Termin, besonders bei Zertifikats- und Prüfungskursen.
- Vergleiche Modulabfolge, Umfang und Gebühren mit deiner beruflichen Planung.
- Nutze die Kursliste für buchbare Termine, Dozierende und Detailinformationen.
Häufige Fragen zu CMD Therapeut
Die Antworten geben dir eine erste Orientierung. Für deine Buchung zählen die Angaben im ausgewählten Termin.
Was bedeutet CMD?
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt funktionelle Störungen des Kausystems.
Warum ist Interdisziplinarität wichtig?
Kiefer, Haltung, Schlucken, Stimme und zahnmedizinische Versorgung greifen häufig ineinander.
Welche Angaben ändern sich je nach Termin?
Modulabfolge, Voraussetzungen, Prüfung, Dozierende und Gebühren können je nach Kurs variieren.
Aktuelle Termine, Gebühren und Buchbarkeit prüfen
Weiter unten findest du die aktuellen Termine, Gebühren und Detailseiten.
Alle Kurse des CMD-Therapeuten
Funktionsstörungen des cranio-mandibulären Systems erkennen und behandeln Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. "CMD" lässt sich nicht unbedingt durch Schmerzen erkennen, es kann sich auch durch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Panikattacken und Stress im Alltag bemerkbar machen. Die Craniomandibuläre Dysfunktion wird deshalb in manchen Fällen durchaus auch als Ursache und Folge von Stress betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Entsprechend hat die Bezeichnung mehr den Charakter eines Befundes und sollte in die Diagnosen Okklusopathie, Myopathie und Arthropathie spezifiziert werden. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“). Ausbildungsaufbau: Tag 1/2 : Funktionsstörungen des craniomandibulären Systems erkennen und behandeln Darstellung der Funktionszusammenhänge zwischen HWS, Kiefergelenk und Cranium Anatomie, funktionelle Anatomie, Anamnese Faszien Schulter, Hals Einblick in ganzheitliche Zusammenhänge Untersuchung und Differentialdiagnostik Behandlung Kiefer, Intra-, Extraoralgelenk Muskelbehandlung, Weichteilbehandlung Behandlung der Hals Faszien und der oberen HWS Tag 3: Zahnärztliche Funktionstherapie - Aufbaukurs CMD Funktionelle Störungen-ausgehend von und einflussnehmend auf das orofaziale System Funktionsbefund und Vorgehensweise aus zahnärtzl. Sicht Gesamtkörperstatik, Schluckreflex und Kausystem Statikprobleme und Zahnsystem – Auswirkungen auf den Gesamt-Bewegungsapparat Funktionsstörungen im Kiefer- und Gesichtsbereich Das Lerch-Concept (Behandlung von statischen Funktionsstörungen des gesamten skelettalen Systems und des Kausystems) Okklusionsschienen versus Funktionelle Aufbissschienen Zusammenarbeit und Schnittstelle zwischen Physiotherapeut und Zahnarzt Marketing – Aufbau eines Netzwerks Abrechnungsrechtliche Aspekte
Funktionsstörungen des cranio-mandibulären Systems erkennen und behandeln Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. "CMD" lässt sich nicht unbedingt durch Schmerzen erkennen, es kann sich auch durch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Panikattacken und Stress im Alltag bemerkbar machen. Die Craniomandibuläre Dysfunktion wird deshalb in manchen Fällen durchaus auch als Ursache und Folge von Stress betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Entsprechend hat die Bezeichnung mehr den Charakter eines Befundes und sollte in die Diagnosen Okklusopathie, Myopathie und Arthropathie spezifiziert werden. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“). Ausbildungsaufbau: Tag 1/2 : Funktionsstörungen des craniomandibulären Systems erkennen und behandeln Darstellung der Funktionszusammenhänge zwischen HWS, Kiefergelenk und Cranium Anatomie, funktionelle Anatomie, Anamnese Faszien Schulter, Hals Einblick in ganzheitliche Zusammenhänge Untersuchung und Differentialdiagnostik Behandlung Kiefer, Intra-, Extraoralgelenk Muskelbehandlung, Weichteilbehandlung Behandlung der Hals Faszien und der oberen HWS Tag 3: Zahnärztliche Funktionstherapie - Aufbaukurs CMD Funktionelle Störungen-ausgehend von und einflussnehmend auf das orofaziale System Funktionsbefund und Vorgehensweise aus zahnärtzl. Sicht Gesamtkörperstatik, Schluckreflex und Kausystem Statikprobleme und Zahnsystem – Auswirkungen auf den Gesamt-Bewegungsapparat Funktionsstörungen im Kiefer- und Gesichtsbereich Das Lerch-Concept (Behandlung von statischen Funktionsstörungen des gesamten skelettalen Systems und des Kausystems) Okklusionsschienen versus Funktionelle Aufbissschienen Zusammenarbeit und Schnittstelle zwischen Physiotherapeut und Zahnarzt Marketing – Aufbau eines Netzwerks Abrechnungsrechtliche Aspekte