Ergotherapie: Fort- und Weiterbildungen
Stärke deine berufliche Zukunft als Ergotherapeut:in – mit maßgeschneiderten Kursen, Seminaren und Workshops in Berlin und online!

Deine Vorteile durch gezielte Weiterbildung
Die Anforderungen im Berufsfeld Ergotherapie steigen stetig. Ob innovative Behandlungsmethoden, neue Spezialisierungen oder gesetzliche Neuerungen – wer regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt, bleibt wettbewerbsfähig und kann Patient:innen bestmöglich begleiten.
Unser vielfältiges Programm richtet sich an Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten aus Praxis, Klinik und Selbstständigkeit. Hier findest du sowohl bewährte Klassiker als auch moderne Trends der Ergotherapie – für deinen nächsten Karriereschritt!
„Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“ – diesen und ähnlichen Behauptungen werden Sie schon des Öfteren begegnet sein. Was ist da dran? Woher kommen solche Symptome? Und welche der vielen Leberkuren ist jetzt Fakt und welche eher Fiktion? Deine Patienten zeigen viszeral-anamnestische Auffälligkeiten? Unddu stellst dir oft die Frage: „Und was mach ich jetzt damit“? Dann bist du in diesem Crashkurs genau richtig. Das Einzige, was du hierfür benötigst, ist die Lust auf ein spannendes Thema, die Offenheit mit einigen Mythen aufzuräumen und den Mut mal etwas anders zu machen als alle anderen. Kursinhalte: Anatomie – Makro und Mikroanatomie der Leber: Die Anatomie legt Grundlagen für das Verständnis biologischer Abläufe des Körpers Physiologie und Neurophysiologie: Was passiert eigentlich wo und wie kommuniziere ich mit diesen Strukturen? Pathophysiologie – Strukturelle vs. funktionelle Pathologien und ihre Symptome: Welche Symptome bekommt mein Patient, wenn Vorgänge im Körper nicht mehr funktionieren? Umsetzung in die Praxis – therapeutische Konsequenz: Und was mache ich nun mit dieser Information? Wie setze ich physiologische Grundlagen in der Praxis am Patienten um?
In diesem Webinar wird ein Thema aus der Weiterbildung „Psychologie der Wundheilung“ vorgestellt. Wir sprechen über die zentrale Bedeutung des Schlafes im Zusammenhang mit der Wundheilung. Dabei beleuchten wir die Rolle der einzelnen Schlafphasen und erklären, warum gesunder Schlaf essenziell für eine optimale Heilung und Regeneration ist. Zudem teilen wir wertvolle Tipps für einen besseren Schlaf, die wir unseren Patientinnen und Patienten mit auf den Weg geben können. Themen des Kurses Das Verständnis von Schlaf Bedeutung der Schlafphasen während der Wundheilung Schnell einschlafen und gut durchschlafen Schlaffördernde Maßnahmen in der therapeutischen Versorgung
Die Multimodale Schmerzbewältigung richtet sich an Fachkräfte, die chronische Schmerzbilder differenziert verstehen und behandeln möchten. Aufbauend auf 15 Jahren klinischer Praxis und moderner Schmerzforschung verbindet der Lehrgang theoretische Grundlagen mit Problemorientiertem Lernen (PoL) und realen Fallstudien. Im Seminar Chronifizierungsprozesse werden zentrale Schmerzdimensionen und -komponenten eingehend analysiert. Durch gezielte Differenzialdiagnostik lernen die Teilnehmenden, komplexe Schmerzmechanismen zu erkennen und individuelle, evidenzbasierte Behandlungsstrategien im multiprofessionellen Team zu entwickeln. Die Weiterbildung ist in vier aufeinander aufbauende Module mit jeweils vier Präsenztagen gegliedert. Modul 2 – Chronische Schmerzprozesse legt den Fokus auf die Stoffwechselfelder nach Erich Blechschmidt sowie auf die Funktionsentwicklung des Bewegungsapparates. Im Seminar Parasympathikus und Polyvagaltheorie werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen des vegetativen Nervensystems sowie therapeutische Interventionen vermittelt. Die Einheit Viszerale Diagnostik behandelt die Anwendung der dorsalen Organzonen nach Elisabeth Dicke. Ergänzend vermittelt das Modul Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos praxisnah globale Störungsmuster in Faszienketten und Etagensyndromen. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen in der systematischen Analyse von Sklerotomen nach Joseph Jules Dejerine und vertiefen im Bereich Schmerzcoaching ihre kommunikative Kompetenz nach der WPN-Klassifikation. Praxisbeispiele chronischer Schmerzsyndrome fordern die Erstellung von Arbeitshypothesen und strukturierten Befundungen auf Grundlage des PoL. Die Verlaufsdokumentation erfolgt nach ICF-Standard und ermöglicht eine transparente Evaluation des Therapieerfolgs. Interaktive Gruppenarbeiten und praxisnahe Simulationen fördern den fachlichen Austausch und stärken die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Kursinhalte – Modul 2 Chronifizierungsprozesse: Schmerzdimensionen und Schmerzkomponenten Ontogenese und Schmerz: Stoffwechselfelder nach Erich Blechschmidt und Funktionsentwicklung des Bewegungsapparates Vegetatives Nervensystem: Parasympathikus, Polyvagaltheorie nach Stephen Porges, Tests und therapeutische Interventionen Neuroanatomie: Erfahrungsgedächtnis, Intuition, Theory of Mind (ToM), Bindungsfähigkeit, Kognition und Emotionen im Schmerzgeschehen Viszerale Diagnostik und Therapie chronischer Prozesse: dorsale Organzonen nach Elisabeth Dicke Myo-fasziale Pathomechanismen: Faszienketten, Sehnenplatten, Etagensyndrome, FDM nach Stephen Typaldos Sklerotome nach Joseph Jules Dejerine und ihre Bedeutung in der Schmerztherapie Schmerzcoaching: Kommunikation mit Schmerzpatienten nach WPN-Klassifikation Praxisbeispiele chronischer Schmerzsyndrome: Arbeitshypothesen, Befundung und Therapieplanung nach PoL Verlaufsdokumentation nach ICF-Standard Kursmodule / Ausbildungsaufbau Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse Modul 2: Vertiefung chronischer Schmerzprozesse Modul 3: Systemische und metabolische Schmerzmechanismen Modul 4: Schmerzbewältigung im Kontext von Trauma Zusammenfassung Die Präsenzweiterbildung Multimodale Schmerzbewältigung verbindet wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisrelevanz. Sie befähigt zur sicheren Diagnostik und Behandlung chronischer Schmerzen und vermittelt strukturierte Methoden zur Dokumentation nach ICF. Durch den modularen Aufbau, interaktive Lernformate und intensiven fachlichen Austausch werden die Teilnehmenden gezielt auf den Einsatz in interdisziplinären, multiprofessionellen Teams vorbereitet.
Ein Webinar zur begleitenden Arbeit mit depressiven Beschwerden Depressive Erkrankungen zeigen sich auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene und stellen hohe Anforderungen an therapeutische Begleitung. Yoga kann – verantwortungsvoll eingesetzt – einen unterstützenden Rahmen bieten, um Wahrnehmung, Regulation und Selbstbezug zu fördern. Dieses Webinar verbindet psychologische Grundlagen mit zentralen Konzepten der Yoga-Philosophie und zeigt, wie yogische Methoden begleitend eingesetzt werden können. Theorie, Selbsterfahrung und praktische Beispiele greifen ineinander und werden fortlaufend miteinander verknüpft. Struktur des Webinars Im ersten Teil werden unterschiedliche Sichtweisen auf das Beschwerdebild Depression vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt. Dabei geht es um ein vertieftes Verständnis innerer Zustände, um Wahrnehmung, Antrieb und Aufmerksamkeit sowie um die Frage, welche Rolle Körper, Atem und Geist in depressiven Prozessen spielen können. Ergänzend werden erste yogische Zugänge erfahrbar gemacht, die auf Stabilisierung, Sicherheit und Selbstwahrnehmung ausgerichtet sind. Der zweite Teil baut auf den Grundlagen auf und erweitert diese um differenziertere Zugänge. Der Fokus liegt auf der sinnvollen Auswahl und Anpassung yogischer Methoden im Umgang mit depressiven Symptomen sowie auf deren Integration in einen therapeutischen oder alltagsbezogenen Kontext. Bewegungsabfolgen, Atemübungen und meditative Elemente werden gemeinsam erprobt, reflektiert und eingeordnet. Dabei stehen Machbarkeit, Dosierung und eine klare Abgrenzung zu medizinischer oder psychotherapeutischer Behandlung im Vordergrund. Inhalte: Depression aus psychologischer Sicht Einordnung depressiver Zustände in der Yoga-Philosophie Zusammenspiel von Körper, Atem, Aufmerksamkeit und Stimmung Möglichkeiten und Grenzen yogischer Begleitung vielfältige Bewegungs-, Atem- und Meditationsübungen zur Anwendung Übertragbarkeit in therapeutische Praxis und Selbstfürsorge Das Webinar ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, sondern versteht sich als ergänzender Ansatz.
< Wenn deine Einstellung dich verändert! In diesem Kurs erfahren Sie, wie optimistische und pessimistische Einstellungen die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen beeinflussen. Wir untersuchen den Erregungskreislauf des limbischen Systems und die Regulationsmechanismen der Homöostase, die das innere Gleichgewicht steuern. Zudem wird die Rolle des veränderten inneren Milieus und dessen Auswirkungen auf das Bindegewebe, Faszien und Sehnenplatten analysiert. Abschließend betrachten wir die Kommunikationswege im Körper, die zur Produktion von Glückshormonen führen, und wie diese Prozesse unsere Schmerzerfahrung modulieren können. Kursinhalte: Der Erregungskreislauf des limbischen Systems Das innere Gleichgewicht: Regulationsmechanismen der Homöostase Die Veränderung des inneren Milieus und ihre Auswirkungen auf das Bindegewebe: Globale Störungsmuster in Faszienketten und Sehnenplatten, Etagensyndrome Kommunikationswege: Die Produktion der Glückshormone
Die neue Fußschule Spiraldynamik® ist ein anatomisch-funktionell begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept. Im Vordergrund stehen das Verständnis für das menschliche Bewegungssystem und neue Formen des motorischen Lernens. Der Einführungskurs vermittelt einen praxisbezogenen Einblick in die persönliche und professionelle Gesundheitsförderung durch anatomisch sinnvolle Bewegung. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet unter Spreiz-, Senk-, Platt-, Knick- oder Hohlfüßen. Die daraus entstehenden Beschwerden und Deformitäten sind vielfältig und stellen sowohl für Betroffene als auch für Therapeutinnen und Therapeuten eine große Herausforderung dar. Im Kurs werden die Entstehung der häufigsten Diskoordinationen und Deformitäten der Füße genauer betrachtet, denn genau hier setzt die Spiraldynamik an: Ursachen beheben, statt ausschließlich Symptome zu behandeln. Durch den koordinierten Gebrauch der eigenen Füße lassen sich diese funktionell und strukturell verändern – oftmals in einem größeren Ausmaß, als zunächst vermutet wird. Analog zur bekannten Rückenschule bietet die Spiraldynamik® eine anwenderfreundliche Fußschule, die alltagsnahes Lernen mit therapeutischer Praxis verbindet. Kursinhalte Praxisbezogener Einblick in das Bewegungs- und Therapiekonzept der Spiraldynamik® Verständnis der dreidimensionalen Anatomie und Koordination des Fußes sowie Erlernen blickdiagnostischer Fähigkeiten Erfahren der Qualität koordinierter Bewegung im eigenen Fuß im Zusammenspiel mit dem Bein in Partner- und Einzelarbeit Ableitung therapeutischer Prinzipien aus dem Verständnis der Pathomechanik Funktionelle Gelenkmobilisationstechniken Instruktion des Patienten und Integrationshilfen für den Alltag
Die Psychodynamik, also die Lehre von den Kräften, die im Inneren einer Person wirken, ist ein zentraler Bestandteil vieler Therapieformen. Das Wissen über psychische Dynamiken, wie sie in der Psychotherapie erforscht und angewendet werden, kann die Therapieerfahrung grundlegend verändern. Es ermöglicht sowohl dem Therapeuten als auch dem Patienten, den Entstehungsprozess von Problemen besser zu verstehen und gezielter daran zu arbeiten. Lernen Sie in unseren Abendvorlesungen, wie Sie in akuten Überlastungskrisen sicher und professionell reagieren können, mit Panikattacken und Warnsignalen für Suizidverdachtsmomenten in Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld sicher und professionell umzugehen. Kursinhalte: Was ist eine Panikattacke? Notfallmedizinische Abklärung: Was ist zu beachten/abzuklären? Abgrenzung zu traumatischen Ereignissen / Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) Psychische Erste Hilfe: Praktische Strategien für akute Situationen
Neurophysiologie - Reihe mit Therapiebezug Das Kleinhirn ist eine faszinierende Struktur in unserem Gehirn, die weit mehr als nur die Koordination unserer Bewegungen übernimmt. Möchtest du mehr über die vielfältigen Funktionen des Kleinhirns erfahren? Dann lade ich dich herzlich zu unserem Webinar ein, bei dem wir das Steckenpferd des Cerebellums genauer unter die Lupe nehmen. Kursinhalte: 1. Weitaus mehr als Koordination: Erfahre, warum das Kleinhirn weit über die reine Bewegungskoordination hinausgeht. Wir werden uns mit seinen komplexen Aufgaben und Einflüssen auf andere Hirnregionen befassen. 2. Die vielseitigen Funktionen des Kleinhirns: Entdecke die erstaunlichen Funktionen des Kleinhirns, die über die motorische Kontrolle hinausgehen. Wir werden uns mit Themen wie Kognition, Emotion, Lernen und sogar der zeitlichen Verarbeitung von Informationen beschäftigen. 3. Kommunikationssysteme des Kleinhirns: Erfahre, wie das Kleinhirn mit anderen Teilen des Gehirns und dem Nervensystem kommuniziert. Wir werden uns mit den neuralen Verbindungen, Schaltkreisen und Feedbackschleifen beschäftigen, die für die Informationsübertragung und -verarbeitung im Kleinhirn verantwortlich sind.