Physiotherapeuten
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Warum lohnt sich Weiterbildung für Dich?
Die Physiotherapie entwickelt sich stetig weiter. Ob neue Behandlungsmethoden, Spezialisierungen oder gesetzliche Anforderungen – mit unseren Kursen bleibst Du immer auf dem neuesten Stand. Unser Angebot richtet sich speziell an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die mehr wollen.
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Weiterbildungen für Physiotherapeuten
In diesem Webinar wird ein Thema aus der Weiterbildung “Psychologie der Wundheilung” vorgestellt. Wir sprechen über das Schmerzmanagement während einer Wundheilung. “Das Recht auf Schmerzfreiheit” … Dabei geht es um den Sinn und Unsinn der Schmerzwahrnehmung. Wir beleuchten die Bedeutung der Schmerzwahrnehmung und wie wir diese in der therapeutischen Versorgung sinnvoll integrieren können. Themen des Kurses Psychischer Umgang mit Schmerz Übersicht der schmerzerzeugenden und -hemmenden Systeme Das (wirkliche) Schmerzgedächtnis Der Einfluss von Schmerzmitteln auf die Wundheilung
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Das vegetative Nervensystem spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung lokaler chronischer Erkrankungen, insbesondere im muskuloskeletalen System. Neben der Regulierung der Funktionen innerer Organe und Drüsen ist es maßgeblich an der Regeneration des Bewegungssystems beteiligt. Diese zentrale Aufgabe obliegt dem Sympathikus. Wenn der Sympathikus nicht abschalten kann und dauerhaft aktiv bleibt, ist die Regeneration der Gewebe des Bewegungsapparates beeinträchtigt. Diese Situation entsteht häufig durch Wirbelblockaden, die den Sympathikus im Grenzstrang direkt irritieren. Infolgedessen treten lokale Störungen der Trophik auf, die je nach Höhe der Irritation unterschiedliche chronische Erkrankungen auslösen können. Durch die Weiterbildung Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch erlangen Sie ein tiefgehendes Verständnis für die Ursachen vieler lokaler chronischer Erkrankungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden konzentriert sich diese Fortbildung ausschließlich auf die Ursachen der Chronifizierung und nicht auf die Symptome der Erkrankungen. Der Praxisteil des Seminars umfasst manuelle Techniken an der Wirbelsäule, die mit einer Reflexpunktbehandlung an entsprechenden Tenderpoints kombiniert werden. Dies ermöglicht eine effektive Behandlung und Unterstützung der Regeneration des Bewegungsapparates. Schulter-Arm-Syndrom Parästhesien der Hände Epicondylitis Achillodynie Nächtliche Wadenkrämpfe Restless-Legs-Syndrom Migräne Funktionelle Probleme aus dem internistischen Bereich wie z.B. Reizdarm, Sodbrennen, Gallenwegsdyskinesien und Herzrhythmusstörungen in Ruhe Diese Fortbildung zur Regeneration des Bewegungsapparates bietet eine fundierte Ausbildung in der Behandlung von Grenzstrang-Irritationen und deren Auswirkungen auf chronische Erkrankungen. Durch die Kombination von manuellen Wirbelsäulentechniken und Reflexpunktbehandlungen werden praxisnahe Fähigkeiten vermittelt, die in der täglichen therapeutischen Arbeit angewendet werden können. Zusammenfassend bietet die Sympathikus-Therapie eine innovative Methode zur Behandlung lokaler chronischer Erkrankungen, indem sie sich auf die zugrunde liegenden Ursachen konzentriert. Diese Hybrid Weiterbildung ermöglicht es den Teilnehmern, flexibel zwischen Online- und Präsenzveranstaltungen zu wählen und somit ihre Ausbildung optimal in ihren Alltag zu integrieren. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Die Behandlung von Schulterschmerzen erfordert häufig einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl lokale als auch übergeordnete Pathologien berücksichtigt. In diesem Kurs werden Therapeuten mit den notwendigen Techniken und Strategien ausgestattet, um Schulterschmerzen adäquat zu behandeln und dabei eine nachhaltige und evidenzbasierte Vorgehensweise zu verfolgen. Die Teilnehmer lernen, die Ursachen von Schulterschmerzen zu differenzieren und anzuwenden, um eine schnelle und effektive Therapie zu gewährleisten. Kursinhalte: Regionale Differentialdiagnostik der HWS, BWS und Schulter Lokale und strukturelle Differentialdiagnostik (Gelenk, Muskel, neurogene Strukturen) Ansatztendopathien und Deep Friction Myofasziale Triggerpunkte Instabilität und Stabilitätstraining Gelenkmobilisation, -stabilisation und Zentrierung Schulterspezifische neurogene Strukturen behandeln Wissenschaftlich fundierte Tests und Behandlung (evidence-based diagnostic) Die Schulter, ganzheitlich betrachtet: Fasziale, viszerale, reflektorische und psychosomatische Störfaktoren und Wechselwirkungen bei Schulterpathologien Anamnestische Hinweise, Befundung und therapeutische Strategien Der Kurs vermittelt ein tiefes Verständnis für die Ursachen von Schulterschmerzen und die Differenzierung zwischen lokalen und übergeordneten Pathologien. Die Teilnehmer werden in der Lage sein, strukturiert und zielgerichtet vorzugehen, um eine nachhaltige und effektive Behandlung zu gewährleisten. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Diese Fortbildung in der Atlastherapie bietet einen fundierten Einblick in ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das neurophysiologische und biomechanische Verfahren wirkungsvoll miteinander verbindet. Im Mittelpunkt der Präsenzveranstaltung steht der erste Halswirbel (Atlas) – eine zentrale Struktur, die maßgeblich an der Entstehung und am Verlauf unterschiedlicher Beschwerdebilder beteiligt sein kann. Die Teilnehmenden erwerben sowohl umfassende theoretische Grundlagen als auch praxisnahe Techniken, um funktionelle Dysbalancen im Bereich von Atlas, Axis und Occiput gezielt zu erkennen und therapeutisch zu behandeln. Der Kurs ist klar strukturiert und modular aufgebaut. Zu Beginn werden die anatomischen Grundlagen sowie die Funktionsmechanismen der hochzervikalen Muskulatur vermittelt. Darauf aufbauend werden die biomechanischen Zusammenhänge der Kopfgelenke vertieft, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Kiefergelenk, Körperhaltung und Organfunktionen besser zu verstehen. Diese systematische Herangehensweise erleichtert den Transfer des erworbenen Wissens in die tägliche therapeutische Praxis. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schulung manueller Fertigkeiten. In den praxisorientierten Kursanteilen werden insbesondere Palpation, Befunderhebung und funktionelle Untersuchung intensiv geübt. Dadurch wird die diagnostische Sicherheit im Umgang mit Störfeldern und funktionellen Fehlstellungen der oberen Halswirbelsäule nachhaltig verbessert. Darüber hinaus spielt die Differenzialdiagnostik eine zentrale Rolle. Die Teilnehmenden lernen, funktionelle Störungen und spezifische Fehlstellungen im Bereich der oberen HWS differenziert zu beurteilen und passende Therapieansätze abzuleiten. Die Kombination aus theoretischem Unterricht und intensiver praktischer Anwendung sorgt für eine enge Verzahnung aller Lerninhalte und einen hohen unmittelbaren Praxisbezug. Kursinhalte Anatomische Grundlagen der hochzervikalen Muskulatur Biomechanische Aspekte der Funktionseinheit Kopfgelenke Neurophysiologische Grundlagen und Störfelder der oberen HWS Wirkungsweise der Atlastherapie Palpation und Befunderhebung Funktionelle Untersuchung, Interpretation und Differenzialdiagnostik Spezifische Behandlungstechniken des Atlas Durale, craniale, manuelle und myofasziale Techniken sowie Augenfazilitation Die Weiterbildung Atlastherapie erweitert das diagnostische und therapeutische Repertoire der Teilnehmenden gezielt und praxisnah. Durch den strukturierten Kursaufbau entsteht ein tiefgehendes Verständnis für die funktionellen Zusammenhänge der oberen Halswirbelsäule. So werden theoretisches Wissen und praktische Anwendung optimal miteinander verbunden – für eine nachhaltige Verbesserung der therapeutischen Kompetenz und eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung.
Kursinhalte: Neurophysiologische Entwicklung des Säuglings und Abweichungen Einführung in die Geschichte und Herkunft der Babymassage Techniken und Wirkungsweisen der Massage für Bezugsperson und Kind Massage und Berührung als erstes Kommunikationsmittel zwischen Mutter und Baby Babymassage in besonderen Situationen (Kolik etc.) Babymassage als wichtiger Bestandteil des Bondings in der Neugeborenenphase Praktisches Erlernen der Griffe und Positionen (Lagerung während der Massage) Handling und Lagerung als entwicklungsfördernde Maßnahme Organisation, Planung und Durchführung von Kursen In Kombination mit dem Kurs Babyturnen-Babyfit erlangen sie das Zertifikat Kursleitung sensomotorische Entwicklungsförderung.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Muskulo-skelettale Probleme und Schmerzen können Vorboten verschiedenster schwerer Erkrankungen sein. In diesem Hybrid Seminar werden vielfältige Patienten-Beispiele genutzt, um „red & yellow flags“ zu erarbeiten. Diese Indikatoren sind essenziell, um potenzielle ernsthafte Grunderkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die vermittelten Testmethoden aus den USA bieten Physiotherapeuten wichtige Ansätze zur Differentialdiagnose bei muskuloskelettalen Beschwerden. Der Kurs legt einen Schwerpunkt auf den andauernden Clinical Reasoning Prozess. Durchgehend wird analysiert, was sich hinter den Beschwerden der Patienten verbergen könnte und ob eine Zusammenarbeit mit Ärzten erforderlich ist. Es wird vermittelt, wie eine sofortige ärztliche Abklärung in die physiotherapeutische Behandlung integriert werden kann, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Dies spiegelt den Charakter einer praxisnahen Weiterbildung wider, die sowohl theoretisches Wissen als auch praxisorientiertes Denken fördert. Die Fortbildung ist als Hybrid Fortbildung konzipiert, was den Teilnehmern die Wahl bietet, den Kurs entweder online oder vor Ort zu besuchen. So bleibt der Lerninhalt flexibel und zugänglich, unabhängig von der gewählten Teilnahmeform. In diesem Seminar werden die Teilnehmer mit wichtigen Fragen konfrontiert: Welche ernsthaften Erkrankungen könnten hinter den Symptomen stecken? Wann ist es sinnvoll, mit einem Arzt zusammenzuarbeiten? Und wann ist eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig? Kursinhalte: Kopfschmerzen Kardiale Erkrankungen Vaskuläre Erkrankungen Krebs Atmung, Verdauung, Leiste, Uro-genital Trakt Systemische Krankheiten: Diabetes mellitus, Osteoporose, Rheumat. Formenkreis Nebenwirkungen von Medikamenten mit Muskel-, Knochenschmerzen Diese strukturierte Auflistung ermöglicht es den Teilnehmern, den Kursinhalt schnell zu erfassen und gezielt ihr Wissen zu erweitern. Die vermittelten Inhalte stehen im Zusammenhang mit der Praxis und bieten wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Der Seminarinhalt bleibt praxisnah und orientiert sich stets am Wohle der Patienten. Die Weiterbildung legt dabei besonderen Wert auf einen systematischen Ansatz und fundierte Diagnosemethoden. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Kursinhalte: Neurophysiologische, Wahrnehmungs- und Spielentwicklung in den ersten 12. Lebensmonaten Spielerische Förderung der Sensomotorik in den verschiedenen Entwicklungsstadien des 1. Lebensjahres Sinnvolle Materialen zur Säuglingsförderung Sinn und Unsinn von Babygeräten Lagerung, Handling sowie Tragen als entwicklungsfördernde Maßnahmen Organisation & Planung von Entwicklungskursen Praktisches Arbeiten beim Babyturnen: gr. Praxisbezug, Videos, praktische Erfahrungen mit Puppen In Kombination mit dem Kurs Babymassage-Massage von Anfang an erlangen sie das Zertifikat Kursleitung sensomotorische Entwicklungsförderung.
PNF steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation. Der Fokus dieser Kurse liegt auf dem Training funktioneller, alltagsrelevanter Aktivitäten. Da Patientinnen und Patienten heute in der Regel nur noch kurzzeitig bettlägerig sind und PNF sowohl in der ambulanten Versorgung als auch im häuslichen und sportlichen Kontext eingesetzt wird, gilt die Behandlung in liegender Position als veraltet. Durch den technischen Fortschritt ist eine frühe Belastung mithilfe moderner Hilfsmittel möglich, die physiologische Bewegungsabläufe gezielt unterstützen. Die angewandten Therapiemethoden sind darauf ausgerichtet, diesen Prozess zu fördern. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF) wird im Clinical Reasoning analysiert, welche Körperstrukturen auf welche Weise funktionieren müssen, um alltagsrelevante Aktivitäten optimal – angepasst an die individuellen Potenziale und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten – zu ermöglichen (fazilitieren). Die Funktion der Propriozeptoren als rückmeldende Rezeptoren, die auf Druck- und Zugreize reagieren, ist entscheidend für den Schutz der Körperstrukturen sowie für die automatische, unbewusste Haltungsregulation. Sie prägt das methodische Vorgehen in dieser Therapieform. Die Hände des Therapeuten werden ausschließlich gezielt und nur bei Bedarf eingesetzt, um dem Gehirn sensorische Rückmeldungen darüber zu geben, wie Bewegungen ausgeführt werden können. Sie dienen dabei nicht – im Gegensatz zum klassischen Reiz-Reaktionsmodell des 20. Jahrhunderts – der „Anbahnung“ von Bewegungen. Die Teilnehmer lernen: dass Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln, sondern insbesondere in den Faszien zu finden sind. dass Propriozeptoren auf Zug- und Druckreize reagieren, um den automatischen Schutzmechanismus des Körpers sicherzustellen und es dem Organismus zu ermöglichen, sich auf die Interaktion mit der Umwelt zu konzentrieren. dass Propriozeptoren in ständigem Austausch mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungsuntergrund aufrechtzuerhalten, der durch die exzentrische Funktion der Antigravitationssynergien geprägt ist. dass der Einsatz von Widerstand kognitive Strategien aktiviert, die mit einer konzentrischen Muskelaktivität verbunden sind. die PNF-Muster in alltäglichen Bewegungsabläufen zu erkennen und deren Bedeutung als spiral- und diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die maximale Faszienspannung erzeugen und somit die Gelenkstabilität sichern. die strukturelle Elastizität als Grundlage exzentrischer Muskelaktivität zu begreifen, um Bewegungen beschleunigt, ökonomisch und unter Ausnutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus ausführen zu können. Kursinformation Allgemein Jedes Modul umfasst 40 Unterrichtseinheiten bzw. Fortbildungspunkte und kann grundsätzlich einzeln belegt werden. Für die Anerkennung als Weiterbildung gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland) zur Abrechnungsberechtigung der Position „KG ZNS“ sind folgende Voraussetzungen erforderlich: Der Referent muss als IKK-anerkannter Fachlehrer zugelassen sein. Teilnehmende benötigen eine staatliche Anerkennung als „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“. Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Vollzeittätigkeit (38,5 Stunden pro Woche) oder eine entsprechend längere Teilzeittätigkeit im genannten Beruf nachzuweisen. Zwischen Beginn und Abschluss der Weiterbildung müssen mindestens 6 Monate liegen, der Abschluss sollte innerhalb von 2 Jahren erfolgen. Für die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung ist der Nachweis über mindestens 120 absolvierte Unterrichtseinheiten erforderlich. Modul 1 und Modul 2 müssen gemeinsam und am selben Veranstaltungsort gebucht werden. Kursinhalte Modul 1 Ganganalyse: ökonomisches Gehen bei gesunden Personen sowie bei Krankheitsbildern wie ICP, spastischer Parese, Ataxie, Schmerzen, hyperkinetischen (z. B. Athetosen) und hypokinetischen (z. B. Parkinson) Syndromen. Fazilitation des Gehens in verschiedenen alltagsbezogenen Umweltsituationen. Bewegungsanalyse und Therapie von Transfers vom Boden sowie Transfers zum und vom Rollstuhl (z. B. bei Querschnittlähmung oder Schädel-Hirn-Trauma). Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten. Kursinhalte Modul 2 Analyse von Greif- und Stützaktivitäten bei gesunden Personen sowie bei Störungen wie spastischer Parese, Ataxie, peripherer Parese oder Schmerzsyndromen (z. B. CRPS). Fazilitation von Stützaktivitäten zur Unterstützung von Greifbewegungen des kontralateralen Arms und zur Ermöglichung von Transfers. Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation zur Durchführung von Greifbewegungen und bimanualen Tätigkeiten. Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten.