N.A.P. Akademie, Renata Horst
Dieser Kurs ist als Online- oder Praesenzvariante buchbar. Wie wirken körperliches Gleichgewicht, sensorische Verarbeitung und Emotionen beim Gehen nach Gelenkersatz zusammen? Dieser Frage widmet sich der Tageskurs „Gangschulung nach Gelenkersatz“. Das Hybridseminar ermöglicht die Teilnahme in Berlin vor Ort oder online über Zoom. Inhaltlich richtet sich der Blick auf Patient:innen nach einer Hüft- oder Knieendoprothese. Die Weiterbildung Gangschulung nach Gelenkersatz stellt biomechanische Faktoren in einen Zusammenhang mit sensorischer Integration und emotionalen Einflussgrößen. Die Wiederherstellung funktioneller Sicherheit bildet einen zentralen Schwerpunkt. Dazu werden die Rolle des limbischen Systems und die posturale Kontrolle im Gang behandelt. Die interdisziplinäre Perspektive erweitert so die Betrachtung der Bewegung nach Gelenkersatz. Leitlinienbasierte Nachbehandlung und praxisnahe neurophysiologische Konzepte bilden die fachliche Grundlage. Ergänzend behandelt der Kurs die Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse und eine befundorientierte Therapie nach ICF. Klinische Fallbeispiele und praxisorientierte Interventionen verbinden die Themen mit therapeutischen Fragestellungen. Interdisziplinäre Ansätze zur Förderung von Sicherheit und Alltagskompetenz werden dabei ebenso berücksichtigt wie nachhaltiges motorisches Lernen. Kursinhalte Leitliniengerechte Nachbehandlung nach Hüft- und Knieendoprothesen Interdisziplinäre Ansätze zur Förderung von Sicherheit und Alltagskompetenz Rolle des limbischen Systems und der posturalen Kontrolle im Gang Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse Befundorientierte Therapie nach ICF Klinische Fallbeispiele und praxisorientierte Interventionen Sichere Alltagsaktivitäten bilden den gemeinsamen Bezugspunkt der Kursinhalte. Das Seminar verbindet die Nachbehandlung mit einer Ganganalyse, die körperliche, sensorische und emotionale Aspekte des Gehens in den Blick nimmt. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die „Online-Teilnehmer“ können sich jederzeit freischalten und wie ein „Präsenz-Teilnehmer“ Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Kurs ist als Online- oder Praesenzvariante buchbar. Das funktionelle Gehen bei Patient:innen mit Arthrose bildet den Schwerpunkt des kompakten Tageskurses „Gangschulung bei Arthrose“. Der interdisziplinäre Ansatz berücksichtigt körperliches Gleichgewicht, sensorische Integration und emotionale Einflüsse. Für die Teilnahme besteht die Wahl zwischen dem Veranstaltungsort Berlin und der Online-Teilnahme über Zoom. Die Weiterbildung Gangschulung bei Arthrose vermittelt moderne Ansätze der Ganganalyse und verbindet sie mit praxisnahen Anwendungen. Behandelt werden die Pathologie der Arthrose, typische Kompensationen und die damit verbundenen Veränderungen des Gangverhaltens. Beobachtungsstrategien und ihre klinische Relevanz ergänzen diese Betrachtung. Therapeutische Strategien werden im Zusammenhang mit den genannten fachlichen Grundlagen aufgegriffen. Die Rolle des limbischen Systems und der posturalen Kontrolle eröffnet eine Perspektive auf das körperliche und emotionale Gleichgewicht. Hinzu kommen die Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse. Eine befundorientierte Therapie nach ICF richtet den Blick auf die Förderung von Alltagsaktivitäten. Praxisfälle verknüpfen diese Inhalte und stellen Bezüge zwischen Gangbeobachtung, sensorischer Verarbeitung und therapeutischen Fragestellungen her. Kursinhalte Befundorientierte Therapie zur Förderung von Alltagsaktivitäten nach ICF Pathologie und typische Kompensationen bei Arthrose Beobachtungsstrategien und klinische Relevanz Rolle des limbischen Systems und der posturalen Kontrolle im Gang Grundlagen der neurophysiologischen Ganganalyse Fallbeispiele aus der Praxis Das Hybridseminar führt die einzelnen Themen in konzentrierter Form zusammen. Im Vordergrund steht eine praxisorientierte Erweiterung des Fachwissens über Arthrose, funktionelles Gangverhalten und das Zusammenspiel körperlicher, sensorischer und emotionaler Aspekte. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die „Online-Teilnehmer“ können sich jederzeit freischalten und wie ein „Präsenz-Teilnehmer“ Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr solange bettlägerig sind und PNF auch Anwendung bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld findet, ist die Behandlung in liegender Position nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt, diese zu unterstützen. Im Sinne der Internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch zur Gewährleistung der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus, bestimmt die methodische Vorgehensweise dieser Therapie. Die Hände der Therapeuten werden nur dann und dort eingesetzt, wo es notwendig ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Voraussetzungen zur Abrechnungsberechtigung „KG ZNS“ (gemäß IKK-Richtlinien) Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein. Die Teilnehmenden müssen über eine staatliche Anerkennung als Krankengymnast oder Physiotherapeut/Ergotherapeut verfügen. Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Vollzeittätigkeit als Krankengymnast oder Physiotherapeut/Ergotherapeut nachzuweisen. Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen. Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 135 Unterrichtseinheiten. Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden. Der PNF-Grundkurs gliedert sich in zwei Teile à fünf Tage. Beide Teile können nur gemeinsam belegt werden. Grundkenntnisse in der PNF-Methode werden vorausgesetzt. Kursinhalte Funktionelle Anatomie und Biomechanik einschließlich Bewegungsanalyse, z. B. Greiffunktionen, Transfers Sitz–Stand, Ganganalyse Training in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) sowie der Vitalfunktionen (Atmung, Essen, Schlucken, Sprechen) Befund (ICF) und funktionelle Behandlungsziele in Bezug auf den jeweiligen Kontext Erstellen von Parametern in umweltbezogenen Situationen zur Beurteilung der Automatisierung und zur Dokumentation Neurodegenerative Erkrankungen wie Hemiplegie, Multiple Sklerose, Parkinson, Ataxie Förderung von Funktionen wie Atmen, Essen und Schlucken je nach Krankheitsbild, z. B. bei Amyotropher Lateralsklerose (ALS) Neurotraumatologische Verletzungen, z. B. nach Schädel-Hirn-Trauma Gesichtslähmungen bei peripheren und zentralen N.-fazialis-Paresen Orthopädisch-degenerative Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle, Gelenkarthrosen und Kiefergelenksdysfunktionen Traumatologische und chirurgische Knochen-, Band- und Kapselverletzungen Patientendemonstrationen durch die Kursleitung sowie Patientenbehandlung durch die Kursteilnehmer unter Supervision