Führung im Gesundheitswesen umfasst heute deutlich mehr als reine Fachkompetenz. Therapeutinnen und Therapeuten, die Verantwortung für Mitarbeitende, Organisation und Qualität übernehmen, benötigen neben ihrem therapeutischen Wissen auch klare Führungsstrukturen, organisatorische Fähigkeiten und ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Die Weiterbildung Führungskompetenz im Therapiewesen vermittelt grundlegende Kompetenzen, um diese Anforderungen im Praxisalltag sicher und professionell zu bewältigen. Ziel ist es, Führung nicht nur als Aufgabe, sondern als bewusste Rolle innerhalb der Praxisorganisation zu verstehen. Das Präsenzformat der Weiterbildung bietet Raum für Austausch, Reflexion und die Bearbeitung konkreter Situationen aus dem Praxisalltag. In mehreren aufeinander abgestimmten Modulen erwerben die Teilnehmenden zentrale Fähigkeiten in den Bereichen Selbstführung, Kommunikation, Teamführung, Praxisorganisation und Qualitätsmanagement. Dabei werden fachliche Perspektiven mit organisatorischen und unternehmerischen Fragestellungen verbunden, die im Alltag therapeutischer Einrichtungen eine wichtige Rolle spielen. Die Weiterbildung Führungskompetenz im Therapiewesen richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die bereits Verantwortung für ein Team oder eine Praxis übernehmen oder sich gezielt auf eine solche Aufgabe vorbereiten möchten. Die Inhalte kombinieren Elemente eines Praxismanagement Seminars mit Aspekten einer Qualitätsmanagement Weiterbildung. Dadurch entsteht ein strukturierter Rahmen, in dem Führungs-, Organisations- und Entscheidungsfähigkeiten systematisch aufgebaut und weiterentwickelt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendbarkeit der Inhalte. Die Weiterbildung basiert auf über 32 Jahren Erfahrung in Therapie, Praxisführung, Mitarbeiterführung und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen. Anhand realistischer Beispiele, klarer Methoden und nachvollziehbarer Strukturen lernen die Teilnehmenden, wie sich Führungsentscheidungen und organisatorische Maßnahmen konkret im Praxisalltag umsetzen lassen. Modul 4: Praxisorganisation und Qualitätsmanagement Im vierten Modul der Weiterbildung Führungskompetenz im Therapiewesen steht die Organisation der Praxis sowie die Entwicklung stabiler Qualitätsstrukturen im Mittelpunkt. Das Seminar Qualitätsmanagement in Therapiepraxen zeigt, wie Führungskräfte organisatorische Verantwortung übernehmen und damit die Grundlage für verlässliche Abläufe und eine professionelle Versorgung schaffen. Dabei wird deutlich, dass Qualität nicht allein durch therapeutisches Fachwissen entsteht. Ebenso wichtig sind klare Strukturen, abgestimmte Arbeitsprozesse und eine transparente Zusammenarbeit im Team. Die Teilnehmenden analysieren typische Situationen aus dem Praxisalltag und erarbeiten Ansätze, mit denen Abläufe verständlicher, effizienter und stabiler gestaltet werden können. Das Modul verbindet Inhalte eines Praxismanagement Seminars mit Aspekten der Fortbildung Praxisorganisation und Qualität. So wird nachvollziehbar, wie Führungsverhalten, organisatorische Strukturen und klare Verantwortlichkeiten gemeinsam zur Qualität der Praxis beitragen. Kursinhalte Was heißt „gute Qualität“ in der Physiotherapie? Organisation Zuverlässigkeit Teamarbeit Wie Führung den Praxisalltag prägt Praktische Hilfen für den Alltag nutzen Ziele Qualität im Praxisalltag erkennen und einordnen ihre Verantwortung für Qualität klar benennen den Einfluss von Strukturen und Führung auf Qualität erkennen erste Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität ableiten Zusammenfassung Die Weiterbildung Führungskompetenz im Therapiewesen verbindet praxisnahe Führungskompetenzen mit organisatorischem und strategischem Wissen für therapeutische Einrichtungen. Modul 4 vermittelt grundlegende Zusammenhänge zwischen Praxisorganisation, Qualitätsmanagement und Teamarbeit. Führungskräfte erhalten dadurch Orientierung, wie sie Strukturen im Praxisalltag bewusst gestalten und Verantwortung für Qualität sowie Zusammenarbeit im Team übernehmen können.
In diesem intensiven Präsenzseminar Manuelle Therapie bei Kindern erwerben Sie grundlegende sowie vertiefende Kompetenzen in der manuellen Therapie und manuellen Reflextherapie für Kinder bis einschließlich Pubertät. Die Weiterbildung verbindet fundierte theoretische Grundlagen mit umfangreichen praktischen Übungseinheiten und ermöglicht ein tiefes Verständnis der kindlichen Entwicklung – von der biokybernetischen Steuerung bis zur somatotopischen Reifung. Durch kleine Lerngruppen, praxisnahe Demonstrationen und interaktive Fallbeispiele profitieren Sie von einem engen Betreuungsverhältnis und unmittelbarem Feedback durch erfahrene Dozentinnen und Dozenten. Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger ohne Vorkenntnisse als auch an Fachkräfte, die ihr therapeutisches Spektrum um kindgerechte manuelle Techniken erweitern möchten. Nach Abschluss erhalten alle Teilnehmenden eine offizielle Teilnahmebescheinigung. Kursinhalte – Manuelle Therapie & Reflextherapie bei Kindern Einführung in die biokybernetische Entwicklung des Kindes bis zur Pubertät Besonderheiten des energetischen Systems beim Kind Somatotopische Entwicklung und neurologische Reifungsprozesse Gezielte Untersuchungstechniken und Heteroanamnese Bindegewebsphysiologie sowie Kopfgelenkanatomie und -biomechanik beim Säugling und Kleinkind Manuelle Therapie beim KISS-Syndrom, Mobilisation des atlanto-okzipitalen Übergangs, Axisrotation und Atlastherapie Behandlung der ossa parietalia und ossa temporalia bei strukturellen und funktionellen Defiziten Craniosacrale Synthese und craniale Mobilisationstechniken Manuelle Reflextherapie, Segmentmassage, Bindegewebstechniken und Periostmassage Sanfte Akupressur und Tuina-Therapie bei Pankreasdysfunktionen Meridianmassage und Akupunktmassage bei Atemwegserkrankungen Spezielle Methoden: Ohrmassage, Colontechniken, Fontanellen-Balancing, Neurosynthese Vorkenntnisse in Manueller Therapie sind nicht erforderlich Für wen ist das Seminar geeignet? Die Weiterbildung eignet sich für Physiotherapeut:innen, Therapeut:innen und medizinische Fachkräfte, die in der pädiatrischen Physiotherapie tätig sind oder ihr Fachwissen im Bereich Manuelle Therapie bei Kindern erweitern möchten. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Therapeut:innen profitieren von der praxisnahen Vermittlung. Zusammenfassung Dieses praxisorientierte Präsenzseminar Manuelle Therapie bei Kindern vereint wissenschaftlich fundierte Theorie mit intensiven praktischen Übungen. Der Fokus auf die physiologischen Besonderheiten des wachsenden Kindes, kombiniert mit direktem Austausch und individuellem Coaching, ermöglicht einen nachhaltigen Praxistransfer. Nach Abschluss sind Sie in der Lage, kindgerechte Behandlungskonzepte sicher, strukturiert und wirksam anzuwenden.
Der zertifizierte Kurs „Bobath für Erwachsene“ ist konzipiert für Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie, Ärzte und Sporttherapeuten nach Absprache. Ein durch die International Bobath Instructors Training Association (IBITA) anerkannter Lehrgang ist abrechnungsfähig gegenüber gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die Teilnehmenden erwerben umfassende Kenntnisse in der neurologischen Befunderhebung und erproben effektive Behandlungstechniken bei Störungen des zentralen Nervensystems. Theorie und Praxis gehen Hand in Hand: Neurophysiologische und neuropathologische Grundlagen sowie Prinzipien des motorischen Lernens werden in praktischen Übungseinheiten vertieft, um individuelle, Therapiepläne zu entwickeln. Alle Lehrenden sind IBITA-zertifizierte Instruktoren, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in den Unterricht einbringen. Teilnahmevoraussetzungen sind eine staatliche Berufszulassung (Physiotherapie, Ergotherapie oder Sporttherapeut, Arzt nach Absprache) und mindestens zwölf Monate Vollzeiterfahrung bzw. 24 Monate bei Teilzeittätigkeit. Zwischen den Kursabschnitten bearbeiten die Teilnehmenden eigenständig einen Fallbericht mit einem zentral neurologischem Patienten, um den Praxistransfer zu sichern. Das modulare Lehrsystem erlaubt eine schrittweise Wissensvertiefung und direkte Anwendung im klinischen Alltag. Nach erfolgreichem Abschluss können Sie die Abrechnungsbefugnis für KG-ZNS (Positionsnummer 20710 Bobath) bei den Krankenkassen beantragen. Kursinhalte Erlernen praktischer Analyse- und Behandlungskompetenzen Alltagsrelevante und zielgerichtete Therapiekonzepte Neurophysiologie, Neuropathologie, Lernen und Posturale Kontrolle Transfer von Theorie in spezifische Behandlungstechniken Befundung und Behandlung unter fachlicher Supervision Patientenbehandlung der Referentin zur Demonstration klinischer Lösungswege Analyse spezieller Problemstellungen und Entwicklung praxisbezogener Lösungen Schlussbetrachtung Der Kurs qualifiziert Sie umfassend für die neurologische Befunderhebung und Behandlung im Erwachsenenbereich. Durch die Kombination aus wissenschaftlich basierter Theorie, intensiver Praxis und IBITA-Zertifizierung entsteht ein anerkanntes, praxisnahes Kompetenzprofil. Supervision und reale Patientensituationen fördern den sicheren Umgang mit klinischen Herausforderungen. Nach erfolgreichem Kursabschluss haben Sie Ihr therapeutisches Wissen erweitert, Ihre Behandlungskompetenz optimiert und sichern Ihre Abrechnungsfähigkeit bei den Krankenkassen nachhaltig ab.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar Die Weiterbildung zur Lenden-Becken-Hüftregion richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre Fähigkeiten in der Analyse und Behandlung komplexer Beschwerdebilder im unteren Rücken gezielt erweitern möchten. Beschwerden wie Rückenschmerzen, Probleme im Iliosakralgelenk oder Einschränkungen in der Hüfte gehören zu den häufigsten Herausforderungen im Praxisalltag und erfordern eine differenzierte Betrachtung sowie ein strukturiertes Vorgehen. Im Verlauf des Kurses werden sowohl typische als auch atypische Schmerzverläufe systematisch beleuchtet. Dabei stehen unterschiedliche Patientengruppen im Fokus: von sportlich aktiven Personen mit Leistenschmerzen bis hin zu funktionellen Beschwerden nach einer Schwangerschaft oder chronischen, unspezifischen Rückenschmerzen. Häufig haben diese Patient:innen bereits verschiedene Therapieansätze durchlaufen, weshalb eine präzise Befundung und fundierte klinische Entscheidungsfindung besonders wichtig sind. Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie Beschwerden differenziert eingeordnet und zielgerichtet behandelt werden können. Im Mittelpunkt stehen die funktionellen Zusammenhänge zwischen Lendenwirbelsäule, Iliosakralgelenk und Hüfte sowie die Anwendung evidenzbasierter Testverfahren. Durch die Kombination verschiedener diagnostischer Ansätze entsteht ein ganzheitliches Verständnis für komplexe Beschwerdebilder. Teilnehmende lernen, Bewegungsanalysen im Bereich Becken und Hüfte strukturiert durchzuführen und daraus sinnvolle Therapieansätze abzuleiten. Der Kurs verbindet theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung und unterstützt dabei, Clinical Reasoning sicher in den Behandlungsalltag zu integrieren. In diesem praxisnahen Kurs lernst du: strukturiert zu befunden – von Anamnese bis Funktionstests gezielt zu differenzieren, ob LWS, Hüfte, ISG oder Symphyse beteiligt sind neurogene Engpass-Syndrome (z. B. Piriformis, Leiste) sicher zu erkennen manuelle Techniken & Training punktgenau einzusetzen Clinical Reasoning direkt im Behandlungsalltag umzusetzen Kursinhalte: Anatomie & Funktion von ISG, Hüfte, LWS – kompakt und klinisch relevant Bewegungsanalyse und Funktionstests (TFD, TFA, BFU) Regionale Differenzialdiagnostik: LWS vs. ISG vs. Hüfte vs. Symphyse Umgang mit unklaren oder mehrschichtigen Schmerzbildern Training, Mobilisation und Stabilisationstechniken Evidence-based Testing und Behandlung Bonus im Skript: Faszienlogik, Statik und weiterführende Zusammenhänge Zusammenfassung: Die Weiterbildung Lenden-Becken-Hüftregion bietet eine klare und praxisorientierte Struktur zur Analyse komplexer Beschwerden. Durch die Kombination aus funktioneller Diagnostik, evidenzbasierten Tests und gezielten Therapieansätzen unterstützt sie Therapeut:innen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Behandlungskompetenz nachhaltig zu erweitern. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Von den Krankenkassen für EAP anerkannt In diesem evidenzbasierten Kurs bringen wir dich auf den neuesten Stand der Elektrotherapie, sowohl theoretisch als auch praktisch. Neue Therapieansätze werden genauso besprochen wie die individuelle Einstell-und Dosierungsmöglichkeiten der klassischen Stromformen. Kursinhalte: Refresher der theoretischen Grundlagen Umsetzung in die Praxis Wirkungsweise der Ströme Richtige Auswahl der Ströme bezogen auf das jeweilige Krankheitsbild Sinnvolle Anlagetechniken in der Praxis Abrechnungsmöglichkeiten Der richtige Behandlungszeitpunkt
Dieses Fachseminar zur Bindegewebsmassage vermittelt ein tiefgehendes Verständnis eines bewährten therapeutischen Ansatzes, der auf den Erkenntnissen von Elisabeth Dicke basiert. Klassische Konzepte werden dabei mit modernen wissenschaftlichen Perspektiven aus der Faszienforschung sowie der Neurophysiologie kombiniert und evidenzbasiert eingeordnet. Im Fokus steht das Verständnis viszerokutaner Reflexzonen sowie der segmentalen Wechselwirkungen zwischen inneren Organen, Hautstrukturen und dem Nervensystem, die eine wesentliche Grundlage für die therapeutische Praxis darstellen. Im Verlauf der Weiterbildung erwerben die Teilnehmer fundierte Kenntnisse zu den anatomischen und neurophysiologischen Grundlagen der Bindegewebsmassage. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den viszerokutanen Reflexmechanismen, die die funktionellen Verbindungen zwischen Organen und Bindegewebe erklären. Dadurch wird es möglich, Belastungszustände im Gewebe zu identifizieren und gezielt zu behandeln. Die Inhalte sind praxisorientiert aufbereitet und lassen sich unmittelbar in den therapeutischen Alltag übertragen. Als Präsenzveranstaltung bietet der Kurs die Möglichkeit, die erlernten Techniken direkt praktisch umzusetzen. Durch gezielte Übungseinheiten wird die Wahrnehmung von Gewebeveränderungen geschult und die sichere Anwendung der Behandlungstechniken gefördert. Ergänzend werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung mechanischer Reize auf das Fasziensystem vermittelt, insbesondere im Hinblick auf deren Einfluss auf die Mikrozirkulation sowie das vegetative Nervensystem. Dies ermöglicht eine moderne und wissenschaftlich fundierte Einordnung der Methode. Die Verbindung von theoretischem Hintergrundwissen und praktischer Anwendung schafft eine stabile Basis für die Integration der Bindegewebsmassage in bestehende physiotherapeutische Konzepte. Ziel ist es, die Methode gezielt, differenziert und patientenorientiert einsetzen zu können, unter Berücksichtigung sowohl traditioneller als auch aktueller wissenschaftlicher Ansätze. Kursinhalte: Grundlagen der Bindegewebsmassage nach Elisabeth Dicke Anatomie und Neurophysiologie viszerokutaner Reflexzonen Segmentale Zusammenhänge zwischen Organen, Haut und Nervensystem verstehen Erkennen und Zuordnen von Organzonen im Bindegewebe Therapeutischer Aufbau und Durchführung der Bindegewebsmassage Interpretation von Gewebeveränderungen bei funktionellen Störungen Evidenzbasierte Einordnung der Wirkmechanismen Einfluss der Bindegewebsmassage auf Mikrozirkulation und vegetatives Nervensystem Integration in ein modernes physiotherapeutisches Behandlungskonzept Zusammenfassung: Die Weiterbildung bietet ein ganzheitliches Verständnis der Zusammenhänge zwischen Faszien, Reflexzonen und segmentalen Strukturen. Durch die Verknüpfung bewährter Therapieansätze mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsteht eine fundierte Grundlage für eine sichere und differenzierte Anwendung in der physiotherapeutischen Praxis.
Dieser viertägige Aufbaukurs richtet sich an zertifizierte Teilnehmende unseres Basismoduls, die ihr Wissen vertiefen und ihre chiropraktischen Fähigkeiten gezielt ausbauen möchten. Zentraler Bestandteil ist die systematische Wiederholung und Verfeinerung des chiropraktischen Gesamtablaufs, der bereits im Basiskurs erlernt wurde. Im Anschluss werden mehr als 50 zusätzliche Justierungsvarianten vermittelt, die das bisherige Repertoire erweitern. Für jede Region – Becken, LWS, BWS, CTÜ und HWS – werden spezifische Alternativtechniken vorgestellt und praktisch geübt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Einbindung der oberen und unteren Extremität. Die Teilnehmenden erlernen funktionelle Tests sowie spezifische Justierungstechniken an großen Gelenken, um diese chiropraktisch sicher und gezielt behandeln zu können. Warum dieser Kurs? Aufbauend auf dem Basismodul – Voraussetzung ist eine absolvierte Grundausbildung am Deutschen Institut für Chiropraktik Mehr als 50 neue Justierungsvarianten für ein breites Spektrum an klinischen Anwendungen Systematische Wiederholung und Vertiefung – der Gesamtablauf wird praxisnah gefestigt und gezielt erweitert Integration der Extremitäten mit Tests und Justierungstechniken an Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie und Sprunggelenk Didaktisch begleitetes Prüfungstraining zur gezielten Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Zertifizierung nach den Vorgaben des Dachverbands Deutscher Heilpraktiker e.V. Kursinhalte Wiederholung und Festigung des chiropraktischen Gesamtablaufs Erweiterte Justierungen für Becken, ISG, LWS, BWS, CTÜ und HWS bis C2 Variantenarbeit und Alternativtechniken zur Individualisierung der Behandlung Funktionelle Tests und Justierungstechniken an Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk Didaktisch strukturierte Prüfungsvorbereitung in Theorie und Praxis Zertifizierung und Abschlussprüfung Der Kurs schließt mit einer praktisch-theoretischen Prüfung ab. Diese bildet die Voraussetzung zur Anerkennung als zertifizierter Therapeut gemäß den Vorgaben des Dachverbands Deutscher Heilpraktiker e.V.
Diese Präsenzweiterbildung zur multimodalen Schmerztherapie und Traumabewältigung verbindet fundierte Erkenntnisse aus der aktuellen Schmerzforschung mit bewährten, körperorientierten Verfahren der somatischen Traumaarbeit. Auf Basis von über 15 Jahren schmerztherapeutischer Praxis werden differenzierte, multimodale Behandlungskonzepte vermittelt und mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Traumaverarbeitung verknüpft. Das Problemorientierte Lernen (PoL) bildet das didaktische Fundament dieser Fortbildung. Theoretische Inhalte werden konsequent an realen Fallbeispielen angewendet. Die Teilnehmenden entwickeln eigenständig differenzialdiagnostische Hypothesen, erproben strukturierte Befundungsverfahren und setzen wirksame Interventionen um, um Schmerzen und psychische Traumafolgestörungen im interdisziplinären Team zielgerichtet zu behandeln. Die modulare Ausbildungsstruktur ermöglicht eine systematische Verknüpfung akuter und chronischer Schmerzbilder mit systemischen Einflussfaktoren sowie der gezielten Schmerzbeeinflussung bei Traumafolgen. Kursinhalte Modul 4 – Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung Grundlagen der Traumatherapie: Traumakriterien, Traumafolgestörungen, psychosomatische Veränderungen und Bewältigungsstrategien Persönlichkeit-System-Interaktion (PSI): Psychische Funktionssysteme des Gehirns Ontogenese und Verhalten: Einfluss der Entwicklungsprozesse auf Instinkte, Gesten und Reflexe Viszerale Diagnostik und Therapie: Auswirkungen von Trauma und Stressreaktionen auf innere Organe Traumaintegration: Posttraumatische Schmerzbewältigung und Regulationsmechanismen der Homöostase Körperorientierte Traumabewältigung: Somatic Work und nonverbale Kommunikation mit dem Körpergedächtnis Myofasziale Pathomechanismen: Regulation zentraler Spannungsmuster nach Rollin Becker, Muskelentspannungstechniken nach Logan Schmerzcoaching: Resilienzfaktoren, Salutogenese und Ressourcenarbeit Praxisbeispiele psychosomatischer Traumafolgen: Arbeitshypothesen, Befundung und Therapieplanung nach dem PoL-Konzept PoL-Prüfung: Theoretische und praktische Abschlussprüfung Ausbildungsaufbau – Multimodale Schmerztherapie Modul 1: Diagnostik und Therapie akuter Schmerzprozesse (perioperative, operationsbedingte und geburtshilfliche Schmerzen) Modul 2: Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzprozesse (körperliche sowie kognitiv-emotionale Beeinträchtigungen) Modul 3: Systemische und metabolische Einflussfaktoren (z. B. Fibromyalgiesyndrom, rheumatoide Arthritis, Reizdarmsyndrom) Modul 4: Schmerzbeeinflussung in der Traumabewältigung (Traumafolgestörungen, Somatic Work, Resilienz im Schmerzcoaching) Zusammenfassung Diese strukturierte Weiterbildung qualifiziert zur fundierten Differenzialdiagnostik und Therapie von Schmerz- und Traumafolgestörungen. Durch die konsequente Anwendung des Problemorientierten Lernens sind alle Inhalte unmittelbar praxisrelevant. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Fachtherapeut Multimodale Schmerztherapie und Traumabewältigung“, das ihre Kompetenz für die interdisziplinäre Zusammenarbeit nachhaltig stärkt.
Die vordere Halswirbelsäule ist ein sensibler und häufig unterschätzter Bereich, der jedoch in direktem Zusammenhang mit einer Vielzahl von Beschwerden steht. Ob Kopfschmerzen, chronische Nackenverspannungen, CMD, Cervicobrachialgien, Schleudertraumen, Lymphstau oder Stimmstörungen – häufig liegt die Ursache im ventralen Bereich der HWS. In unserem Kurs „Behandlung ventral der Halswirbelsäule“ lernst du, diesen komplexen Bereich systematisch zu verstehen und sicher zu behandeln. Was erwartet dich in diesem Kurs? Du entwickelst ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen der vorderen HWS und vielfältigen Symptomen Du „begreifst“ die Anatomie praktisch – die Strukturen werden für dich manuell erfahrbar Du gewinnst Sicherheit im Umgang mit sensiblen Bereichen wie Gefäßen, Nerven und Organbezügen Du lernst allgemeine und spezifische Untersuchungstechniken, um Ursachen gezielt zu erkennen Du arbeitest mit einem strukturierten 6-Punkte-Protokoll, das dir im Praxisalltag Klarheit und Orientierung gibt Du bekommst effektive Werkzeuge an die Hand – auch für komplexe und schwierige Behandlungsfälle Dieser Kurs ist ideal für dich, wenn du deine osteopathische Arbeit an der Halswirbelsäule vertiefen und erweitern möchtest. Du bekommst fundiertes Wissen und praxisnahe Techniken, die du direkt anwenden kannst. Tipp:Kombiniere diesen Kurs mit OAT Cervical und SCS (Strain-Counterstrain), um deine Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der HWS ganzheitlich zu erweitern. Melde dich jetzt an und entdecke neue Wege, wie du deinen Patienten bei Beschwerden im Bereich der vorderen Halswirbelsäule noch gezielter helfen kannst.
Möchtest du deine Fähigkeiten in der Behandlung der Halswirbelsäule und des Atlantooccipitalgelenks weiterentwickeln und noch gezielter anwenden? Dann ist unser Kurs „Osteoartikuläre Techniken Cervical“ genau das Richtige für dich. Hier bekommst du das nötige Wissen und die Techniken an die Hand, um deine Behandlungskompetenz sicher zu erweitern. Was erwartet dich in diesem Kurs? Verständlich und praxisnah vermitteltes Wissen zur Anatomie und Funktion der HWS Einblicke in typische Beschwerdebilder und Symptomkomplexe – für individuell abgestimmte Therapiekonzepte Gezieltes Training sicherer, gelenkschonender Impulstechniken im Bereich der HWS und des Atlantooccipitalgelenks – unter erfahrener Anleitung und in kleinen Gruppen Ein tieferes Verständnis für funktionelle Zusammenhänge im gesamten Körper – für ganzheitliche Behandlungsansätze Effektive manuelle Techniken, mit denen du Restriktionen der HWS sicher erkennen und behandeln kannst Wichtig: Für die Teilnahme solltest du bereits über Erfahrung in Manueller Therapie oder HVLA-Techniken verfügen – so können wir direkt in die praktische Anwendung einsteigen. In einer professionellen und sicheren Lernatmosphäre gewinnst du mehr Sicherheit im Umgang mit sensiblen Strukturen wie der Halswirbelsäule – und erhöhst damit die Wirksamkeit deiner täglichen Arbeit. Melde dich jetzt an und erweitere dein osteopathisches Know-how um gezielte, wirksame Techniken für den Bereich der Halswirbelsäule!
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Diese Fortbildung richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die den männlichen Beckenboden umfassend kennenlernen möchten. Durch fundierte Theorie-Module und praktische Übungseinheiten wird das Zusammenspiel von Anatomie und Funktion des Beckenbodens anschaulich vermittelt. Interaktive Workshops und Fachvorträge sorgen dafür, dass die Teilnehmenden die Grundlagen sofort verinnerlichen. Der Kurs beleuchtet gezielt verschiedene Krankheitsbilder der Prostata. Aktuelle Daten zur Evidenz der Prostatagesundheit werden in verständlicher Form präsentiert und in präoperative sowie postoperative Behandlungsstrategien integriert. Mittels Fallstudien erarbeiten die Teilnehmenden proaktive Konzepte, die nach operativen Eingriffen zur Rehabilitation eingesetzt werden können. Im praktischen Abschnitt liegt das Augenmerk auf der Versorgung männlicher Inkontinenz. Praktische Demonstrationen und begleitete Übungseinheiten ermöglichen eine direkte Anwendung in der täglichen Arbeit. Die Einführung spezieller Beckenbodenübungen erfolgt systematisch, sodass diese nahtlos in bestehende Therapiepläne integriert werden können. Zum Abschluss widmen wir uns der kompetenten Erfassung und Auswertung relevanter Erst- und Endbefunddaten sowie der Erstellung therapeutischer Berichte. Evidenz der Prostatagesundheit Behandlungskonzept in der prä- und postoperativen Beckenbodenrehabilitation Inkontinenzversorgung des Mannes Beckenbodenübungen Wichtige messbare Daten für den Erst- /Endbefund und für den Therapiebericht Die Fortbildung kombiniert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Lehrmethoden. Durch die enge Begleitung in Kleingruppen und den fachlichen Austausch entsteht ein solides Kompetenzniveau, das eine evidenzbasierte Anwendung in der Beckenbodenrehabilitation ermöglicht. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Tiefenmassage nach Dr. med. H. Marnitz Sie ist eine Kombination aus kleinflächig-gezielter Tiefenmassage an Muskulatur, Sehnen, Bändern und Gelenken, aus mobilisierenden manualtherapeutischen Maßnahmen. Kursinhalte: Schmerzsyndrome reizarm behandeln über korrespondierende Zonen Funktions- und Strukturschäden am Bewegungsapparat (Hüft-, Schulterimpingement, Wirbelsäulenbeschwerden, Epicondylopathien, Weichteilprobleme nach onkologischen primär Therapien.) Dehnung, Weichteilmobilisation und aktive Übungen vervollständigen das Konzept und bieten den optimalen Übergang in die aktive und schmerzfreie Bewegung
Dieser Kurs richtet sich an Fachkräfte aus dem osteopathischen Umfeld, die ihre Kenntnisse im Bereich der Cranio-Sacral-Therapie weiter vertiefen möchten. Als anerkannte Weiterbildung im osteopathischen Sektor bietet der Kurs eine fundierte Grundlage, um ein Ungleichgewicht im Cranio-Sacral-System zu erkennen und durch sanfte, nichtinvasive manuelle Techniken gezielt auszugleichen. Die Präsenzveranstaltung ermöglicht dabei einen intensiven Austausch und praxisnahes Lernen, wodurch theoretisches Wissen direkt in den klinischen Alltag überführt werden kann. Die in der INOMT-Ausbildung anerkannten Stunden unterstreichen den hohen Ausbildungsstandard dieses Angebots. Das Kurskonzept basiert auf einer modular aufgebauten Reihe von vier aufeinander aufbauenden Modulen. Im aktuellen Modul, Teil 3, werden die Teilnehmenden in die komplexen Zusammenhänge von Anatomie, Physiologie und Biomechanik des Cranio-Sacral-Systems eingeführt. Die praxisnahe Vermittlung des grundlegenden Aufbaus des Systems schafft die Basis für weiterführende diagnostische und praktische Anwendungen. Innerhalb des Kurses werden zudem spezifische Untersuchungsmethoden und Beurteilungskriterien im Rahmen der osteopathischen Diagnostik intensiv vermittelt, sodass die Teilnehmer systematisch ihr Fachwissen erweitern können. Kursinhalte Anatomie, Physiologie und Biomechanik des CSS Untersuchungstechniken der Osteopathie Behandlung des venösen / sinusidalen Systems Behandlung von intraossären Dysfunktionen Behandlung des Viszerocraniums (Vomer, Os palatinum und Os ethmoidale) Behandlung der reziproken Spannungsmembran Ventrikeltechniken Kursreihe Modul: Teil 3 Im Rahmen des Weiterbildungsseminars werden ergänzende Inhalte integriert, die sowohl Elemente einer Analyse viszeraler Dysfunktionen als auch spezifische Aspekte der Ventrikeltechniken umfassen. Durch die gezielte Verknüpfung der praktischen und theoretischen Inhalte, etwa im Seminar zur Cranio-Sacral-Analyse und in der Fortbildung zur anatomischen Vertiefung, wird ein ganzheitliches Verständnis der behandelten Themen gefördert. Dieses integrative Kurskonzept garantiert, dass die Teilnehmer nicht nur ihre diagnostischen Fertigkeiten verbessern, sondern auch einen tieferen Einblick in die komplexen Zusammenhänge des Cranio-Sacral-Systems erhalten. Zusammenfassend bietet diese Weiterbildung eine strukturierte und fundierte Vertiefung im Bereich der Cranio-Sacral-Therapie. Durch den Einsatz praktischer Techniken und die modulare Ausrichtung wird sichergestellt, dass das erworbene Wissen optimal verankert wird. Der persönliche Austausch in der Präsenzveranstaltung unterstützt das kontinuierliche Lernen und ermöglicht es den Fachkräften, ihr Wissen systematisch auszubauen und stets an den aktuellen osteopathischen Standards zu orientieren.
Zusammenhänge verstehen -- effektiv behandeln Das muskelgeführte Biofeedback-System für Therapeuten als Unterstützung bei Diagnose und Therapie! Du lernst in diesem Kurs hilfreiche, schnell umsetzbare Techniken aus vielen Bereichen der Kinesiologie kennen, welche kinesiologischen Tests die physio-, manualtherapeutische und osteopathische Behandlung optimal unterstützen. Dadurch erlangst du neue Blickwinkel und dazugehörige Methoden, um leichter Prioritäten zu erkennen und Therapiehindernisse zu überwinden. Diese Bio-Feedback Methode und des "Handcomputers" ermöglicht eine Unterscheidung, in welchem System die wirkliche "Ursache" der Störung liegt. Kursinhalte: Biofeedback-Methode und Handcomputer Einführung in die Welt der Kinesiologie und Energetik Klartest => "eichen" des Biofeedback-Systems (Patient/Therapeut/Indikatormuskel) Handcomputer, Hand-Modes, Störfelder finden Funktionskreise: Wirbelsäule - Muskeln - Meridian - Organbeziehungen Alarmpunkte Chapman-Punkte Neurovaskuläre Punkte Verbindungen der Kinesiologie und Umsetzung in die physiotherapeutische, osteopathische und manualtherapeutische Praxis
In dieser Weiterbildung steht die Sicherheit bei jeder Bewegungsplanung und -ausführung im Vordergrund. Nicht primär Kraftzuwachs oder reine Koordination sind das Ziel, sondern stets die Frage, ob die Bewegungen für den Körper schonend und risikofrei ablaufen. Dafür benötigt das zentrale Nervensystem präzise Daten aus dem vestibulären System, dem Sehsinn und der Tiefensensibilität. Diese Sinnesreize werden im Gehirn zusammengeführt und bilden die Grundlage für effiziente motorische Abläufe. Je detaillierter und vielfältiger der sensorische Input, desto genauer und wirkungsvoller fällt die Bewegung aus. Das Seminar richtet sich an Therapeut:innen, Trainer:innen und sportlich Aktive, die ihre Leistung auf Basis eines neurologisch fundierten Konzepts verbessern möchten. Die Teilnehmenden erhalten umfassende Einblicke in den anatomischen Aufbau und die physiologischen Mechanismen der sensomotorischen Steuerung und lernen Praxistechniken kennen, um diese Prozesse gezielt zu fördern und zu optimieren. neurophysiologische und neuroanatomische Grundlagen relevante Systeme im Kontext der Neuroathletik neuroathletische Assessments spezifisches Training von Visus, Propriozeption und Vestibulum Synergie und Integration von Input und Output Stimulation von Hirnnerven und insbesondere Vagustraining Relevanz von Stress im Kontext von Sensomotorik geräteunterstütztes Training Der theoretische Part des Workshops wird über Videolektionen und ein ausführliches Workbook vorbereitet. Etwa ein bis zwei Wochen vor dem Präsenzseminar erhalten alle Teilnehmenden Zugang zum Online-Lernportal. So können sie sich in ihrem eigenen Tempo mit den Inhalten vertraut machen und offene Fragen bereits vor Ort klären. In den anschließenden Präsenzphasen steht die praktische Umsetzung im Fokus: Unter Anleitung erfahrener Dozent:innen erproben die Teilnehmenden verschiedene Assessments und Trainingsmethoden. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen sensorischer Wahrnehmung und motorischer Umsetzung praxisnah veranschaulicht und vertieft. Nach erfolgreichem Abschluss verfügen die Teilnehmenden über tiefgehende Kenntnisse zur funktionellen Anatomie der nervalen Strukturen und Sinnesorgane. Sie verstehen die komplexen sensomotorischen Zusammenhänge und können eigenständig neurologisch fundierte Trainingsprogramme erstellen und an individuelle Bedürfnisse anpassen. Dieses Kursformat verbindet fundiertes Theorie-Wissen mit hands-on Training und ist ideal für eine weiterführende Aus- oder Fortbildung im Bereich Neuroathletik.
Craniomandibuläre Region - Klinische Muster und Management spezifischer Krankheitsbilder Voraussetzung Absolvierung des Grundlagenmoduls oder einer gleichwertigen CMD-Ausbildung Dieser Kurs richtet sich an alle Therapeuten, welche weitere umfassende Kenntnisse und Kompetenzen erlangen möchten. Der Zusammenhang von CMD und HWS-Syndromen wird neurophysiologisch vertieft, die diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen gezielt daraus ausgerichtet. Es werden mögliche Einflussfaktoren erfasst, die auch bei CMD-Patienten spezifische Symptome wie Schwindel oder Kopfschmerz und Migräne hervorrufen können. Hinsichtlich CMD und Whiplash Associated Disorders wird deutlich, ob eine alleinige CMD-Therapie ausreicht oder ein umfassenderes Therapiemanagement nötig ist. Der Trismus ist eine pathologische Funktionsstörung, die eine spezielle CMD-Therapie erfordert. In den praktischen Anteilen kannst du dein bisheriges und neu erworbenes Wissen für eine langfristig erfolgreiche CMD Therapie im Kontext der häufigsten Begleiterkrankungen vernetzen. Zusätzlich festigst du anhand verschiedener klinischer Beispiele das vielseitige physiotherapeutische Management bei CMD. Kursinhalte: CMD und Schwindel CMD und Zervikalsyndrom und zervikale Instabilität CMD und Whiplash Associated Disorders (Schleudertrauma) CMD und zervikogener Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz und Migräne Trismus
„Homöopathie mit den Händen“ Was ist die Microkinesitherapie? Überbelastungen oder nicht ausgeheilte Verletzungen speichert der Organismus an bestimmten Stellen des Körpers in Form von unsichtbaren „Narben“ . Diese „Narben“ wirken wie Störfelder, die zur Schwächung Ihrer Selbstheilungskräfte führen können oder bereits geführt haben. Solche „Narben“ zu finden und sie mit manuellen Techniken zur Ausheilung anzuregen, ist die Aufgabe der Microkinesitherapie. Microkinesitherapie wurde von den französischen Physiotherapeuten und Osteopathen Daniel Grosjean und Patrice Benini in enger Zusammenarbeit mit Embryologen, Physikern und Biologen als ganzheitliche Behandlungsmethode entwickelt. Im Wesentlichen geht es in der Microkinesitherapie darum, den homöopathischen Grundgedanken taktil umzusetzen. Durch sanfte Berührungen wird der Organismus an unvollständig ausgeheilten Verletzungen (gedachte Narben) erinnert und zu einer abschließenden Autokorrektur angeregt. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der Zeitraum der Verletzung zurück liegt. Die theoretische Grundlage liefert die Embryologie, die Wissenschaft um die Entstehung und Entwicklung unseres Körpers. Diese beginnt mit dem befruchteten Ei und beschreibt, wie sich aus drei einfachen Grundgeweben im Laufe der ersten zwei Lebensmonate Muskeln, Organe, Blutbahnen, Nerven, Gehirn sowie Haut differenzieren. In dieser Zeit bilden sich energetische Gewebeverbindungen, die lebenslang bestehen bleiben. Mittels dieser Zusammenhänge erklärt die Microkinesitherapie auch das scheinbar willkürliche Auftreten sekundärer Symptome in weit entfernten Strukturen. Die Reihenfolge der Kure muss eingehalten werden. Nach Absolvierung der Kurse A – C ist das Ablegen einer Prüfung (Grad 1) möglich, die zur Aufnahme in die Therapeutenliste berechtigt. Infos auch unter: www.mikrokinesitherapie.de> Kursinhalte C-Kurs: Screening der Epidermiszonen (Oberhaut) zur Behandlung traumatischer Verletzungen des Nervensystems und der inneren Organe Erlernen der Techniken zur Entspannung und zur Schmerzlinderung im Bereich des Nervensystems und der Organe
Unsere Kasuistik Kurse bieten dir die ideale Möglichkeit, dein Wissen aus der Osteopathie gezielt in die Praxis umzusetzen und deine diagnostischen Fähigkeiten zu vertiefen. Durch die Arbeit mit realitätsnahen Fallbeispielen lernst du, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dabei begleiten wir dich Schritt für Schritt – von der Anamnese über die Befundung bis hin zur therapeutischen Umsetzung. In einem interaktiven und praxisnahen Lernumfeld fördern die Kurse dein klinisches Denken und deine Sicherheit im Umgang mit anspruchsvollen Patientenfällen. Du profitierst von der Expertise erfahrener Dozentinnen und Dozenten, die dich individuell unterstützen und dir wertvolles Feedback geben. So wird deine Fähigkeit gestärkt, osteopathische Zusammenhänge sicher zu analysieren und therapeutisch sinnvoll einzuordnen. Mit diesen Kursen legst du den Grundstein für ein souveränes und erfolgreiches Arbeiten in der osteopathischen Praxis. Der Schwerpunkt liegt auf der craniosacralen Osteopathie.
Qigong ist eine chinesische Mediations-, Konzentrations- und Bewegungsform, die Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin ist. Zur Praxis gehören Atemübungen, spezielle Körper- und Bewegungsübungen. Besonderer Wert wird auf Konzentration und Meditation gelegt. Neben dem Erlernen der Übungen wird zusätzlich auf die Theorie der TCM und besonders des Wudang Qi Gongs eingegangen, welches seit über 2000 Jahren in China praktiziert wird. Qigong wird sowohl als Präventions-,als auch Interventionsmaßnahme zur Behandlung unterschiedlicher Krankheiten (Schlafprobleme, Bluthochdruck, Migräne, Tinnitus, Rückenprobleme, psychische Leiden, Konzentrationsstörungen, Energielosigkeit u.a.) eingesetzt. Wer Qigong übt, erhält durch die Übungen mehr Energie(Qi) für wichtige Bereiche des Lebens, wobei die Gesundheit immer einen herausragenden Punkt bildet. Kursinhalte: 5 Übungen des Wudang Qigong Qi Gong für sich selbst nutzen und an Patienten weitergeben Basiselemente Energiemassage Übungen zu verschiedenen Krankheitsbildern wissenschaftlicher Stand Gedankenruhe durch Qi Gong Psychosomatik des Qi Gong
Die komplementäre Verbindung aus Stimmtherapie, Stimmbildung und Osteopathie Das von Sven-Christian Sutmar im Jahr 2005 mit entwickelte Methodenkonzept „Osteo `o´ Voice – Atmung, Stimme, Osteopathie“ zeichnet sich durch seinen praxisorientierten Ansatz aus und beruht unter anderem auf den alten Traditionen der Osteopathie. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Fragestellung einer interdisziplinären Zusammenarbeit und in wissenschaftlicher Auseinandersetzung an einer Universität für Komplementäre Therapieverfahren entstand ein ganzheitlich-methodisch körperorientierter Atem- und Stimmansatz zur erfolgreichen Behandlung von Stimmstörungen. Mithilfe des einzigartigen „Osteo `o´ Voice“- Konzepts erweitern Therapeuten die eigenen Handlungsfähigkeiten und kombinieren sanfte, körperbezogene osteopathische Verfahren mit Atem- und Stimmübungen, um effektiv und nachhaltig auf die Symptomatik des Patienten einwirken zu können. Dabei bieten neue Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten im Sinne eines therapeutischen Settings selbstregulierende Maßnahmen auch auf psychosomatischen und systemrelevanten Körperfunktionen an. (Pulmo-Thorako-Zervikal) Die Teilnehmenden wenden das osteopathische Konzept an nehmen lebendige anatomische Strukturen per Finger wahr erfahren die menschliche Anatomie in Vivo erfühlen Strukturen der knöchernen und muskulären Anteile der Hals- und Brustregion Befunderhebung der Hals-/Brustwirbelsäule, Rippen und Brustbein erötern die Anatomie und Biomechanik von Hals- und Brustwirbelsäule, Rippen, Brustbein und Zwerchfell untersuchen die Anatomie und Physiologie des para- und orthosympathischen Nervensystems, speziell in Beziehung zu Atmung /Schluckakt erheben Befunde der Hals- und Brustwirbelsäule, der Rippen und des Brustbeins interpretieren Befunde sowie den spezifischen Aufbau eines Behandlungskonzeptes aus osteopathischer Sichtweise (Kranio-Laryngo-Faszial) Hier stehen Kehlkopf, Zungenbein, Kiefergelenk, das fasziale System und Elemente des kraniosakralen Konzeptes der Osteopathie im Vordergrund. Ein tieferes Verständnis der sanften, osteopathischen Herangehensweise und Behandlungsmöglichkeiten eröffnen dir ganzheitliche Aspekte für deine körperbezogene Stimmarbeit. Die Teilnehmenden charakterisieren die Anatomie und Biomechanik des Kehlkopfes sowie der Kiefergelenke untersuchen die Anatomie und Bewegungsmodelle des kraniosakralen Systems erheben Befunde des Kiefergelenks, Kehlkopfes sowie des kraniosakralen und faszialen Systems (Brustbein-Zwerchfell-Wirbelsäule-Hals) In diesem Seminar wird dir eine methodische Anleitung aus der Komplementärtherapie zur Regulation von Dysfunktionen in Bezug auf die Atmung und die Stimme als Interventionsmaßnahme vorgestellt und praktisch angewendet. Mit einfachen manuellen Verfahren aus der Osteopathie und bei gleichzeitiger Ausführung der Sprech- und Singstimme wird dem Patienten eine körper- und prozessorientierte Stimmtherapie für ein multifaktorielles Stimmsystem angeboten. Gezielte Atemimpulse führen im Zusammenhang mit der Wirbelsäule und über Wechselwirkungen mit der Kehlkopfposition zu Veränderungen im Atemrhythmus, Atemfrequenz und Atemvolumen und können zur Behandlung von restriktiven und obstruktiven Atemwegserkrankungen unter anderem optimal genutzt werden. Die Teilnehmenden lernen den Zusammenhang einer physiologischen Kopfhaltung mit Auswirkungen auf die Kehlkopf-Zungenbeinaufhängung verfügen über Kenntnisse der Mobilisierungs- und Regenerationstechniken können manuelle Verfahren aus der Osteopathie zur Atem- und Stimmtherapie zur Behandlung und Verringerung von dysfunktionalen Stimmstörungen anwenden und kombinieren diagnostizieren Fehlpositionen der Halswirbelsäule und unphysiologische Kopfhaltung mit Auswirkungen auf die myofaszialen Funktionsketten aktivieren die Zwerchfellfunktion für eine vertiefte Atmung, deutlichere Artikulation, physiologischen Schluckvorgang und eine belastbarere Stimmgebung (Kiefer-Kehlkopf-Schädel-Faszien) Über Dehntechniken, Vibrationen und Mobilisationen am Kiefer und Kehlkopf verändern sich Klangräume im Vokaltrakt und wirken funktional reflektorisch auf innere und äußere Kehlkopfmuskeln, normalisieren einen veränderten Stimmklang, sorgen für eine deutliche und sichere Ausdrucksweise und fördern ein allg. stimmliches Wohlbefinden. Nach diesem Kurs solltest du in der Lage sein, ungenutzte stimmliche Ressourcen aus komplementärtherapeutischer Sicht der Osteopathie und Stimmtherapie einzusetzen. Die Teilnehmenden wenden diagnostische Verfahren zur Überprüfung von Kiefergelenks- und Kehlkopfdysfunktionen zur Behandlung von Schluckstörungen sicher an schenken dem craniosacralen Rhythmus Achtsamkeit für mehr Helligkeit im Stimmklang in Kombination mit den Stimmansatzpunkten untersuchen und mobilisieren die Kehlkopf-, und Zungenbeinmuskulatur zur Behandlung von Dysphagien und Recurrensparesen manuelle Verfahren zur Harmonisierung des Kiefergelenkes in Wechselwirkung mit Wirbeldysfunktionen und Phonationsstörungen erspüren die myofaszialen Leitbahnen (Faszientechniken) im Sinne der Salutogenese für ein holistisches stimmtherapeutisches Setting erlernen Tools aus der Bewegungstherapie zur Regeneration und Stimulierung der Selbstheilungskräfte
Rhythmik weckt Lust auf Bewegung – Bedingung für viele therapeutische Maßnahmen. Bewegung stärkt Muskulatur und Motorik, sowie Selbstvertrauen. Kassen kalkulieren knapper. Einzeltherapien werden rarer. Mögliche Alternative ist die Gruppentherapie. Sie eignet sich für Rehakliniken, Altenheime oder zur Weiterführung in selbständiger Arbeit. Wir zeigen, wie man mit Musik, Rhythmus und Bewegung umgeht, ohne große Vorkenntnisse: in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Methoden: Imitation und Bewegungslernen, Improvisation. Patienten Zielgruppen: aus der Geriatrie, Orthopädie, Innere, Neurologie und Behinderte | Beeinträchtigte, Multiplikatoren Zielgruppe:Alle, die schon immer gerne Rhythmik, Tanz u. Musik in die Therapie integrieren wollten, aber nicht wussten wie. Kursinhalte Methodischer Aufbau beim Erlernen von Tanzschritten und Formationen Kreativer und einfacher Umgang mit Rhythmik, Bewegung und Tanz Rhythmusschulung und Schrittkombinationen. Raumerfahrung und Formation Körperarbeit: Koordination, Kondition, Wendigkeit und Wahrnehmung (Raum-, Zeit-, Selbstwahrnehmung) Adäquate Musikauswahl Selbsterfahrung durch Lehrübungen (team teaching)
Die Ausbildung (aller Kursteile) schließt mit dem Zertifikat Handtherapeut des Ergokonzept ab. Dieser Kurs ist Teil der Ausbildung "Zertifizierter Handtherapeut". Ausbildungsaufbau: Handreha Grundkurs Handreha Aufbaukurs Manuelle Therapie Hand Manuelle Therapie Ellenbogen Manuelle Therapie Schulter Schienenbau Kursinhalte: Vermittlung der Eigenschaften aller gängigen thermoplastischen Rolyan® Niedertemperaturmaterialien in Bezug auf ihren Einsatz Individuelle Ausstattungsplanung für Ihren Arbeitsbereich hinsichtlich des Schienenbaus Bau und Grundlagenvermittlung der gängigsten statischen und rheumatischen Lagerungs- und Funktionsschienen mit Bezug zur Anatomie | Physiologie Zielorientierte Strategien, Ideen und Lösungswege hinsichtlich der Positionierun des Schienenbaus Erweiterung der persönlichen Kompetenz in der therapeutischen Arbeit
Der zertifizierte Kurs „Bobath für Erwachsene“ ist konzipiert für Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie und Medizin. Als durch die International Bobath Instructors Training Association (IBITA) anerkannter Lehrgang ist er abrechnungsfähig gegenüber gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die Teilnehmenden erwerben umfassende Kenntnisse in der neurologischen Befunderhebung und erproben effektive Behandlungstechniken bei Störungen des zentralen Nervensystems. Theorie und Praxis gehen Hand in Hand: Neurophysiologische und neuropathologische Grundlagen sowie Prinzipien des motorischen Lernens werden in praxisnahen Übungseinheiten vertieft, um individuelle, evidenzbasierte Therapiepläne zu entwickeln. Alle Lehrenden sind IBITA-zertifizierte Instruktoren, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in den Unterricht einbringen. Teilnahmevoraussetzungen sind eine staatliche Berufszulassung (Physiotherapie, Ergotherapie oder Medizin) und mindestens zwölf Monate Vollzeiterfahrung bzw. 24 Monate bei Teilzeittätigkeit. Zwischen den Kursabschnitten bearbeiten die Teilnehmenden eigenständig neurologische Fallstudien, um den Praxistransfer zu sichern. Das modulare Lehrsystem erlaubt eine schrittweise Wissensvertiefung und direkte Anwendung im klinischen Alltag. Nach erfolgreichem Abschluss können Sie die Abrechnungsbefugnis für KG-ZNS (Positionsnummer 20710 Bobath) bei den Krankenkassen beantragen. Kursinhalte Aufbau praktischer Analyse- und Behandlungskompetenzen Alltagsrelevante und zielgerichtete Therapiekonzepte Neurophysiologie, Neuropathologie, motorisches Lernen und Kontrolle Transfer von Theorie in spezifische Behandlungstechniken Befundung und Behandlung unter fachlicher Supervision Behandlungen durch Referenten zur Demonstration klinischer Lösungswege Analyse spezieller Problemstellungen und Entwicklung praxisbezogener Lösungen Schlussbetrachtung Der Kurs qualifiziert Sie umfassend für die neurologische Befunderhebung und Behandlung im Erwachsenenbereich. Durch die Kombination aus wissenschaftlich basierter Theorie, intensiver Praxis und IBITA-Zertifizierung entsteht ein anerkanntes, praxisnahes Kompetenzprofil. Supervision und reale Patientensituationen fördern den sicheren Umgang mit klinischen Herausforderungen. Nach Kursabschluss erweitern Sie Ihr therapeutisches Wissen, optimieren Ihre Behandlungskompetenz und sichern Ihre Abrechnungsfähigkeit bei den Krankenkassen nachhaltig ab.
Die Weiterbildung Führungskompetenz im Therapiewesen vermittelt zentrale Kompetenzen für Therapeutinnen und Therapeuten, die Verantwortung für Teams, Praxisorganisation und betriebliche Abläufe übernehmen. Führung im Gesundheitswesen erfordert heute neben fachlicher Expertise vor allem strukturiertes Management, klare Kommunikation und die Fähigkeit, organisatorische Prozesse effizient zu gestalten. Das Seminar Führungskompetenz im Gesundheitswesen richtet sich an Fachkräfte, die ihre Führungsrolle bewusst weiterentwickeln und ihre Praxisorganisation langfristig stabil und übersichtlich gestalten möchten. Im Rahmen dieser Management Weiterbildung im Gesundheitsbereich erwerben Teilnehmende praxisorientierte Kenntnisse zur Gestaltung von Teamstrukturen, zur Delegation von Aufgaben sowie zur Organisation von Arbeitsabläufen in therapeutischen Einrichtungen. Dabei wird vermittelt, wie klare Zuständigkeiten, transparente Abläufe und eine strukturierte Zusammenarbeit zu einem reibungslosen Praxisalltag beitragen können. Das Präsenzformat ermöglicht einen intensiven Austausch über typische Herausforderungen im Führungsalltag und bietet Raum für praxisnahe Fallbeispiele aus unterschiedlichen Therapieeinrichtungen. Das Modul ist Teil einer umfassenden Weiterbildung Praxisorganisation und Führung und legt den Schwerpunkt auf eine strukturierte Organisation von Teams sowie auf effiziente Delegationsprozesse im Praxisalltag. Gerade in therapeutischen Praxen ist eine klare Aufgabenverteilung entscheidend, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und gleichzeitig eine stabile Teamstruktur zu schaffen. Durch gut organisierte Prozesse können Führungskräfte ihre eigene Arbeitsbelastung reduzieren und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden gezielt unterstützen. Im Seminar Delegation und Teamstruktur Praxis lernen Teilnehmende, wie organisatorische Klarheit die Zusammenarbeit im Team verbessert und zu mehr Verlässlichkeit im Arbeitsalltag führt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der strukturierten Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Durch klare Verantwortlichkeiten, definierte Abläufe und transparente Kommunikation können neue Teammitglieder schneller integriert werden und sich sicher in ihre Aufgaben einfinden. Gleichzeitig profitieren bestehende Teams von klaren Strukturen und nachvollziehbaren Prozessen. Das Modul ist Bestandteil eines umfassenden Praxisführung Seminar Programms, das therapeutische Führungskräfte dabei unterstützt, ihre Rolle zwischen fachlicher Arbeit, Mitarbeiterführung und organisatorischer Verantwortung professionell zu gestalten. Dabei werden Grundlagen vermittelt, die Führungskräften helfen, organisatorische Zusammenhänge besser zu verstehen und ihre Praxis gezielt weiterzuentwickeln. Das Seminar Praxisführung und Organisation fördert somit ein strukturiertes Denken im Praxismanagement und stärkt die Fähigkeit, Teams langfristig erfolgreich zu führen. Kursinhalte Entlastung im Praxisalltag schaffen Zusammenhang zwischen Struktur, Arbeitsbelastung und Teamzufriedenheit Sinnvoll delegieren Mitarbeiter gut einarbeiten Praxisnahe Werkzeuge nutzen Ziele des Moduls ihren Praxisalltag besser strukturieren klare Zuständigkeiten schaffen Arbeitsabläufe vereinfachen Mitarbeitende gezielt entlasten neue Mitarbeiter sicher und strukturiert einarbeiten Das Modul verbindet Elemente eines Führungsseminars mit praxisnahen Methoden der Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen. Teilnehmende entwickeln ein strukturiertes Verständnis für Praxisorganisation, lernen Aufgaben gezielt zu delegieren und stärken ihre Fähigkeit, Teamprozesse klar zu gestalten. Auf diese Weise unterstützt die Weiterbildung Führungskompetenz im Therapiewesen therapeutische Führungskräfte dabei, nachhaltige und funktionierende Führungsstrukturen in ihrer Praxis aufzubauen.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar In diesem Kurs lernen Teilnehmer, wie sie das Verständnis über Faszien und ihre Auswirkungen auf den Beckenboden vertiefen können. Der Kurs geht über das klassische Beckenbodentraining hinaus und vermittelt praxisorientiertes Wissen über die funktionellen und strukturellen Zusammenhänge des Bindegewebes. Teilnehmende erfahren, wie sie ihre Patienten mit einem erweiterten Behandlungsrepertoire unterstützen können. Dazu werden auch hormonelle und vegetative Einflüsse auf Funktionsstörungen behandelt. Durch die Kombination von theoretischen und praktischen Inhalten wird eine fundierte Weiterbildung geboten, die nicht nur für Therapeuten relevant ist, sondern auch für alle, die ein tieferes Verständnis für die Verbindungen zwischen Faszien und Beckenboden entwickeln möchten. Kursinhalte: Makro- und Mikroanatomie des Fasziensystems Tiefe Frontal Linie (TFL) nach T. Myers Faszien des Perineums und des kleinen Beckens nach S. Paoletti Funktionelle und strukturelle Zusammenhänge der faszialen Verbindungen Zusammenhänge hormoneller und vegetativer Wirkungsweisen auf die Funktion des Beckenbodens Faszientraining bei Funktionsstörungen im Becken für Frauen und Männer Dieser Kurs ist besonders wertvoll für diejenigen, die ihre Kenntnisse im Bereich der Beckenbodentherapie erweitern möchten, aber auch eine breitere Perspektive zu den faszialen Verbindungen und deren Einfluss auf Funktionsstörungen im Beckenbereich suchen. Praktische Übungen: Im Kurs werden verschiedene Techniken des Faszientrainings vorgestellt, um Funktionsstörungen im Becken sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu behandeln. Zusatzinformationen: Dieser Kurs ist ein Rückenschulrefresher nach BVMBZ-Richtlinien. Kenntnisse im Bereich der Beckenbodentherapie sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Auch Vorkenntnisse über Faszien sind nicht notwendig. Bitte mitbringen: Faszien- oder Pilatesrolle sowie Faszien- oder Tennisball. Hinweise zur Online-Teilnahme Die Online-Übertragung erfolgt über die Plattform Zoom. Bitte installieren Sie die Zoom-App vor Kursbeginn. Eine stabile Internetverbindung, Kamera und Mikrofon sind erforderlich. Der Login sollte spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn erfolgen. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, jedoch nicht haptisch kontrolliert. Fragen und Beiträge erfolgen über das Mikrofon.
Buchen Sie diesen Kurs wahlweise online oder in Präsenz Unser Kurs „Übungen für Rheumapatienten im Hybrid-Format“ vermittelt Ihnen vertieftes Wissen zu den zugrunde liegenden Mechanismen chronischer Schmerzen und den typisch rheumatischen Krankheitsbildern. Anhand aktueller Studien lernen Sie, wie strukturierte Bewegungsprogramme Schmerzen lindern und die Bewegungsfähigkeit erhalten. Sie erhalten eine detaillierte Einführung in relevante Erkrankungen und die dazugehörigen Belastungsnormative. Darauf aufbauend werden Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstrainings praxisnah vermittelt. In Demonstrationen erarbeiten Sie Übungen für Hand, Finger und den gesamten Körper sowie spezielle Routinen zur Förderung der Feinmotorik im Alltag. Mit einem Praxisanteil von 80 % legt die Weiterbildung den Schwerpunkt auf direkt anwendbare Inhalte. Sowohl Therapeut:innen am Berufsanfang als auch erfahrene Fachkräfte profitieren von interaktiven Gruppenarbeiten, Videoanalysen und Live-Demonstrationen. Dabei entwickeln Sie eigene Übungsreihen und setzen diese in Einzel- und Gruppentherapien ein. Ihr Nutzen steht im Mittelpunkt: Sie lernen, potenzielle Risiken zu erkennen, Kontraindikationen sicher zu handhaben und ein patientengerechtes Übungssetting zu gestalten. Außerdem erfahren Sie, wie Sie durch gezielte Motivationsstrategien die Eigenverantwortung Ihrer Patient:innen stärken und so einen langfristigen Therapieerfolg erzielen. Flexibles Hybrid-Modell Unser hybrides Kursformat gibt Ihnen die Wahl zwischen Präsenz und Online-Teilnahme via Zoom. In den Präsenzphasen trainieren Sie gemeinsam mit dem Referenten und der Gruppe, während die Online-Einheiten interaktiv gestaltet sind und denselben Praxisbezug bieten. Kursinhalte Übungen für Rheumapatienten zur längerfristigen Bewegungserhaltung Besonders geeignete Übungen im Einzelfall (Hand, Finger) Übungen für Schmerzpatienten zur Schmerzlinderung Ausdauer-, Kraft-, Koordinations- und Beweglichkeitstraining Belastungsnormative Ganzkörperübungen und Übungen mit speziellem Fokus Spezifische Übungen für das Greifen und die Hand-Feinmotorik Übertrag ins Hausübungsprogramm Entwicklung von eigenen Übungen Sinnvoller Aufbau von Übungsreihen auch für Gruppentherapie Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie befähigt, Rheumapatient:innen fachkundig zu begleiten und maßgeschneiderte Trainingsprogramme zu entwickeln. Durch die Kombination von wissenschaftlicher Grundlage und hohem Praxisanteil können Sie Schmerzen effektiv reduzieren und die Lebensqualität Ihrer Patient:innen spürbar verbessern. Wichtige Hinweise: Die Zoom-Anwendung sollte vor Kursbeginn installiert und kurz getestet werden. Für optimale Bildqualität ist eine aktuelle App-Version erforderlich. Stellen Sie sicher, dass Kamera und Mikrofon funktionieren. Bitte treten Sie spätestens 15 Minuten vor Beginn dem Zoom-Warteraum bei. Praktische Abschnitte werden visuell gezeigt, aber nicht haptisch korrigiert. Online-Teilnehmende können jederzeit ihre Videos und Mikrofone aktivieren, um Fragen zu stellen. Da der Chat nicht durchgehend geprüft wird, richten Sie Fragen bitte direkt per Audio an den Referenten.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar. In diesem Kurs lernen Sie alles über den weiblichen Zyklus und die Auswirkungen des Hormonsystems in den reproduktiven Jahren. Viele Frauen leiden trotz eines gesunden Lebensstils über Jahre hinweg unter Symptomen wie schmerzhafter oder unregelmäßiger Periode, unerfülltem Kinderwunsch oder hormonellen Dysbalancen. Ziel dieses Kurses ist es, ein tieferes Verständnis für den weiblichen Körper zu entwickeln und zu lernen, wie Beschwerden selbst reguliert werden können. Die Teilnehmenden erhalten umfassende theoretische und praktische Kenntnisse, die sowohl im persönlichen Alltag als auch in der Arbeit mit Patientinnen umgesetzt werden können. Der Kurs behandelt die verschiedenen Zyklusphasen und die hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper sowie die Auswirkungen von Stress und hormoneller Verhütung. So wird verständlich, wie diese Faktoren das tägliche Leben beeinflussen und welche Möglichkeiten es gibt, Symptome zu erkennen und zu regulieren. Alle theoretischen Inhalte sind mit praktischen Handlungsanweisungen verknüpft, die direkt in der eigenen Praxis oder in der Arbeit mit Patientinnen angewendet werden können. Das Seminar eignet sich besonders gut in Kombination mit dem Kurs „Faszie & Beckenboden – physiotherapeutische Behandlungsansätze bei Beckenbodendysfunktionen“. Ziel ist es, hormonelle Dysbalancen ganzheitlich zu verstehen und sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene regulieren zu lernen, um dieses Wissen unmittelbar im Praxisalltag einzusetzen. Kursinhalte Weibliche Zyklusphasen und Biorhythmen in den reproduktiven Jahren Die fünf Hormonsysteme der Frau in den reproduktiven Jahren Auswirkungen von Stress und hormoneller Verhütung auf den weiblichen Körper Hormonelle Dysbalancen und Symptome erkennen und regulieren lernen Funktionelle Anatomie, Ernährung, Bewegung und mentaler Fokus in den verschiedenen Zyklusphasen Hinweise zum Hybrid-Format Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen. Bitte laden Sie die App vorab auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz über die Nutzung. Das Herunterladen der App ist entscheidend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Bitte seien Sie spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum. Praktische Inhalte können optisch gezeigt und vorgeführt werden, jedoch vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und wie Präsenz-Teilnehmende ihre Fragen und Antworten in den Raum stellen. Da der Referent während des Unterrichts nicht auf den Chat achten kann, wird darum gebeten, das Mikrofon zu nutzen.
Stell dir vor, du könntest mit deinen Händen erfühlen, was im Inneren des Körpers wirklich geschieht – und es gleichzeitig mit eigenen Augen sehen. In dieser einzigartigen osteopathischen Fortbildung verschmilzt manuelle Intuition mit moderner Bildgebung: Ultraschall macht sichtbar, was du behandelst. Du siehst die Gewebe, die du beeinflusst – in Echtzeit. Dieser Kurs richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die tiefer gehen wollen. An alle, die nicht nur spüren, sondern auch verstehen möchten, was im Körper passiert. An diejenigen, die ihre Behandlung noch präziser, sicherer und effektiver gestalten wollen. Lerne, wie Ultraschall deine manuelle Untersuchung und Behandlung bereichern kann. Erlebe, wie sich dein Tastsinn mit deinem Blick verbindet – für mehr Klarheit, mehr Sicherheit und mehr Vertrauen in deine therapeutische Arbeit.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Osteopathische Ketten evidenzbasiert verstehen und in der Praxis anwenden In diesem praxisorientierten Kurs lernst du, osteopathische Ketten als funktionelle Verbindungslinien im Körper zu erkennen und therapeutisch sinnvoll zu nutzen. Faszien, Muskulatur, Organe, Nerven und Gelenke stehen in kontinuierlicher Wechselwirkung, sodass Beschwerden häufig nicht lokal entstehen, sondern entlang systemischer Zusammenhänge auftreten. Ziel ist es, diese Beziehungen sicher zu analysieren und in Diagnostik, Befundung und Behandlung strukturiert umzusetzen. Du erhältst eine fundierte Verbindung aus Theorie und praktischer Anwendung, damit du komplexe Beschwerdebilder differenziert und evidenzorientiert einordnen kannst. Im Mittelpunkt steht klinisches Denken: Befunde werden im Kontext aktueller Erkenntnisse interpretiert, Hypothesen überprüft und daraus nachvollziehbare Behandlungsentscheidungen abgeleitet. So entsteht ein therapeutisches Vorgehen, das wissenschaftlich verankert ist und zugleich den ganzen Menschen berücksichtigt. Wissenschaftliche Grundlagen und klinische Entscheidungsfindung Systematische Verknüpfung von Anatomie, Biomechanik, Neurophysiologie und Pathophysiologie Erklärung funktioneller Zusammenhänge zwischen viszeralen, muskuloskelettalen und neuronalen Systemen auf Basis aktueller Forschung Analyse von Symptomen entlang funktioneller Ketten zur Identifikation primärer Dysfunktionen Schärfung des klinischen Denkens: von allgemeinen Konzepten zu präzisen, überprüfbaren Arbeitshypothesen Kursinhalte Einführung in osteopathische Ketten Grundlagen faszialer, muskulärer und viszeraler Verbindungslinien Anatomische und funktionelle Wechselwirkungen zwischen Körpersystemen Prinzipien der Kettenanalyse für Befund und Therapieplanung Symptome verstehen und Ursachen finden Funktionelle Ketten erkennen: wie lokale Beschwerden systemische Ursachen haben können Typische Pathomechanismen hinter häufigen Beschwerdebildern Priorisierung: was ist relevant, was ist Folge, was ist primär Untersuchungstechniken und Befundung Systematische Herangehensweise an komplexe Befunde Differenzierte Untersuchung entlang funktioneller Ketten Befundlogik für eine klare Differentialdiagnostik im Praxisalltag Therapeutische Techniken und Transfer in die Praxis Strukturiertes Vorgehen bei der Behandlung von Kettenreaktionen Techniken aus parietaler, viszeraler und craniosakraler Osteopathie Integration in einen individuellen, patientengerechten Therapieansatz Praxisbeispiele und klinische Relevanz Magen und Kopf: viszerale Einflussfaktoren bei kranialen Symptomen Darm und Nacken: funktionelle Verbindung zwischen Verdauung und Halswirbelsäule Fuß und Rücken: fasziale Linien als Vermittler zwischen Peripherie und Zentrum Dein Nutzen Mehr Sicherheit in der ganzheitlichen, aber strukturierten Diagnostik Direkt anwendbare Untersuchung- und Behandlungstechniken Neue Impulse für komplexe Beschwerdebilder und Mehrfachbefunde Erweiterung deines klinischen Denkens über einzelne Körperregionen hinaus
Dieser Präsenzkurs im Bereich der Manuellen Therapie richtet sich an Fachkräfte, die ihre praktischen Fähigkeiten gezielt vertiefen möchten. Die Weiterbildung baut auf dem bewährten INOMT-Konzept auf, das durch eine enge Verknüpfung von theoretischen Grundlagen und praxisnahen Anwendungen überzeugt. Das BIOKYBERNETISCHE Konzept, das allen Inhalten zugrunde liegt, sichert dabei die hohe fachliche Kompetenz und den Anspruch an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Im Rahmen des Kurses werden verschiedene inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, die ein umfassendes Verständnis der manuellen Arbeit im Handbereich ermöglichen. Die Struktur der Weiterbildung erlaubt es den Teilnehmenden, einzelne Themenbereiche intensiv zu bearbeiten. So wird das funktionelle Zusammenspiel der Handgelenks- und Ellbogenstrukturen im Detail beleuchtet, während die Zusammenhänge der Neurophysiologie verständlich dargestellt werden. Ergänzt wird das Programm durch praxisorientierte Einheiten, in denen Techniken der Palpation und manualtherapeutische Untersuchungen erlernt werden. Diese methodische Vielfalt spiegelt sich auch in der didaktischen Aufbereitung wider, die Begriffe wie „Weiterbildung Hand“, „Fortbildung Hand“, „Seminar Hand“ und „Workshop Hand“ integriert, ohne den inhaltlichen Fokus zu verwässern. Der Kurs legt besonderen Wert auf den direkten Austausch und die individuelle Betreuung der Teilnehmenden. Durch die enge Interaktion während der Präsenzveranstaltungen wird ein intensives Lernen in der Gruppe gefördert, sodass theoretisches Wissen in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Kursinhalte werden dabei in klar strukturierten Stichpunkten präsentiert: Physiologie des Bindegewebes und allgemeine Physiologie Anatomie der Handregion und Ellbogen, funktionelle Besonderheiten Palpation ossärer, ligamentärer, muskulärer Strukturen Manualtherapeutische Untersuchung Basistechniken der Manuellen Therapie Fallbeispiele und deren Behandlung (clinical reasoning) Neurophysiologische Zusammenhänge Teil 1 Ausbildungsaufbau Manuelle Therapie für Ergotherapeuten Die Weiterbildung ist zudem klar in Module gegliedert, was einen systematischen Aufbau und eine gezielte Vertiefung der Inhalte ermöglicht. Der modulare Aufbau umfasst: Handreha Grundkurs Handreha Aufbaukurs Manuelle Therapie Hand Manuelle Therapie Ellenbogen Manuelle Therapie Schulter Schienenbau Zusammenfassend bietet dieser Kurs eine fundierte und praxisnahe Weiterbildung in der Manuellen Therapie. Die strukturierte Vermittlung der theoretischen Grundlagen und die anschließende praktische Anwendung ermöglichen es den Teilnehmenden, ihre Fertigkeiten kontinuierlich auszubauen. Durch den modularen Aufbau und den direkten fachlichen Austausch in der Präsenzlehre wird eine nachhaltige Kompetenzentwicklung gewährleistet, die für die berufliche Weiterentwicklung von zentraler Bedeutung ist.
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar. Multimodale Intervention für Kinder und Jugendliche Ergotherapie nutzt in der multimodalen Behandlung von ADHS und Aufmerksamkeitsstörungen verschiedene Bausteine. Die Betroffenen lernen durch individuumszentrierte Alltagstrainings in Verbindung mit kognitiven Strategien, Selbstregulationstrainings, funktionalen Aufmerksamkeitstrainings sowie Koordinations- und Sozialkompetenztrainings, problematische Alltagshandlungen effektiver durchzuführen. Im Seminar wird ein praxisnaher Überblick über den aktuellen Stand der Evidenz, systematische und gezielte ergotherapeutische Behandlungsansätze sowie die wesentlichen ergotherapeutischen Grundsätze gegeben. Aktuelle Trainingsprogramme, Therapiekonzepte und deren Einsatz in der Ergotherapie werden anhand von Beispielen erläutert. Dabei wird verdeutlicht, dass Ergotherapie unter Einbeziehung kognitiver, lerntheoretischer und verhaltenstherapeutischer Interventionen sowie einer gezielten Einbindung aller Bezugspersonen ein sinnvoller und evidenzbasierter Bestandteil im multimodalen Behandlungskonzept bei ADHS und Aufmerksamkeitsstörungen ist. Kursinhalte Kurzüberblick über das Störungsbild: historische Entwicklung, Symptome, Verlauf und Diagnostik Evidenz der Ergotherapie bei ADHS Behandlungsstandards der Ergotherapie bei ADHS und Aufmerksamkeitsstörungen Vorstellung der multimodalen Therapiebausteine und Trainingsprogramme Einzeltherapie und Gruppentherapie Verschiedene weitere Therapiemöglichkeiten Umgang mit Eltern, Lehrkräften und Erziehenden Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Der Kurs wird über die Plattform „Zoom“ übertragen. Bitte laden Sie diese App vorab auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz über die Nutzung. Das Herunterladen der App ist entscheidend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionsfähiges Mikrofon müssen vorhanden sein. Sie müssen sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum befinden. Praktische Inhalte können optisch gezeigt und vorgeführt werden, jedoch vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die Online-Teilnehmenden können sich jederzeit freischalten und wie Präsenz-Teilnehmende ihre Fragen und Antworten in den Raum geben. Da der Referent während des Unterrichts nicht auf den Chat achten kann, wird darum gebeten, das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Im Rahmen der Weiterbildung "Chronische Schmerzen" erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die neurophysiologischen Prozesse, die an der Entstehung chronischer Schmerzsyndrome beteiligt sind. Während akute Schmerzen eine Warnfunktion haben und dem Schutz des Körpers dienen, bleiben chronische Schmerzen oftmals bestehen, obwohl keine unmittelbare Gefahr mehr für die Körperstrukturen vorliegt. In solchen Fällen erzeugt das Gehirn ein Schmerzempfinden, das eher psycho-emotional als körperlich begründet ist. Die Ursachen hierfür liegen meist in langanhaltenden Erfahrungen, die das zentrale Nervensystem nachhaltig beeinflussen und verändern. Der Kurs legt einen Schwerpunkt darauf, wie das Nervensystem auf wiederkehrende oder anhaltende Belastungen reagiert und wie sich daraus Schutzmechanismen entwickeln können. Nach Abschluss einer Gewebeheilung ist es von großer Bedeutung, diese Schutzmechanismen kritisch zu hinterfragen, da sie andernfalls zu einer Chronifizierung von Schmerzen führen können. Ziel ist es, die Entstehung dauerhafter Schmerzsymptome und Folgeschäden zu vermeiden. Kursinhalte: Tests zur Differenzierung der kontraktilen und nicht-kontraktilen Strukturen Befund und Behandlung des vegetativen Nervensystems Neurophysiologische Mechanismen bei chronischen Schmerzen Mechanismen der physiologischen Wundheilung Ausdauertraining und Ernährungsprinzipien im Kontext chronischer Schmerzen Ursachen von Schutzmechanismen bei chronischen Schmerzen verstehen Bedeutung des vegetativen Nervensystems im Heilungsprozess Kommunikationsstrategien, die den Umgang mit chronischen Schmerzen erleichtern Entwicklung individueller Therapiestrategien basierend auf pathophysiologischen Vorgängen Die Weiterbildung behandelt die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen chronischen Schmerzen und den zugrundeliegenden physiologischen wie auch neurophysiologischen Prozessen. Teilnehmer erlangen praxisorientiertes Wissen, das ihnen hilft, die therapeutische Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen zu optimieren. Zusammenfassung: Der Kurs "Chronische Schmerzen Weiterbildung" unterstützt Sie dabei, fundierte Kenntnisse im Umgang mit chronischen Schmerzsymptomen zu entwickeln. Durch praxisnahe Inhalte zu den neurophysiologischen Mechanismen, dem vegetativen Nervensystem und der physiologischen Wundheilung können Sie Ihre therapeutischen Fähigkeiten gezielt erweitern und verbessern. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Die Fortbildungsreihe „Fit ins Alter“ präsentiert ein praxisbezogenes Angebot, das speziell konzipiert wurde, um den Anforderungen älterer Menschen gerecht zu werden. Der Kurs ist gemäß §20 SBG V anerkannt und richtet sich nach den inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben der Kostenträger. Dank der Zertifizierung durch die Zentrale Prüfstelle (ZPP) entspricht das Programm höchsten Qualitätsstandards. Das didaktische Konzept basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen des Alterungsprozesses und bietet den Teilnehmern umfangreiches Fachwissen sowie praxisnahe Ansätze für ein vitales und aktives Leben. Der Schwerpunkt dieser Weiterbildung liegt auf dem Erwerb theoretischer Grundlagen, die zu einem vertieften Verständnis der physiologischen Veränderungen im Alter führen. Den Teilnehmern werden umfassende Einblicke in den Alterungsprozess gewährt, wobei sie lernen, wie sie Trainingsprogramme gezielt anpassen können, um ihre Lebensqualität dauerhaft zu steigern. Unterstützung bieten hierbei moderne Trainingsansätze in Seminaren, die Themen wie Herz-Kreislauf-Fitness, Koordination und sensomotorische Übungen abdecken. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung einer individuellen Belastungssteuerung, die sicherstellt, dass jede Trainingsform optimal auf die persönlichen Voraussetzungen abgestimmt ist. Die Präsenzveranstaltung zeichnet sich durch eine klare, strukturierte Methodik aus, welche die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischen Anwendungen in den Vordergrund stellt. Neben grundlegenden wissenschaftlichen Inhalten werden praxisorientierte Übungen vermittelt, etwa in Entspannungstechniken und weiteren innovativen Trainingsmethoden. Die Kombination aus didaktisch durchdachten Unterrichtseinheiten und direkt anwendbaren Praxiseinheiten ermöglicht es den Teilnehmern, das Erlernte unmittelbar in ihren Alltag zu integrieren. Zusätzlich werden organisatorische Aspekte wie Versicherungsschutz, Kostenkalkulation und Abrechnungsmodalitäten thematisiert – ein entscheidender Vorteil für jene, die in Zukunft eigene Weiterbildungsangebote planen. Insgesamt verfolgt der Kurs einen integrativen Ansatz, der die unterschiedlichen Aspekte des Älterwerdens umfassend berücksichtigt. Das Zusammenspiel von fundiertem Wissen und praxisnahen Übungen formt ein Konzept, das den individuellen Bedürfnissen im Alter gerecht wird. Die Inhalte fördern nicht nur das Verständnis für physiologische Veränderungen, sondern unterstützen auch die Entwicklung praktischer Strategien, um den Alltag aktiv, gesund und selbstbestimmt zu gestalten. Kursinhalte: Form und Funktion – das biologische Grundgesetz der Alterungsprozess physiologische Veränderungen im Alter/ Lebensqualität Herz-, Kreislauftraining, Koordination, Kraft und Dehnung im Alter Belastungsdosierung sensomotorisches Training, Sturzprophylaxe Entspannungstechniken Methodik, Didaktik, Stundenbilder Versicherung, Kalkulation, Abrechnung Zusammenfassend bietet diese Fortbildung eine umfassende Plattform für die Auseinandersetzung mit den speziellen Herausforderungen des Älterwerdens. Durch den innovativen und zugleich praxisorientierten Ansatz werden die Teilnehmer ermächtigt, individuelle Trainingsstrategien zu entwickeln, die wesentlich zu ihrer Gesundheit und Fitness im späteren Leben beitragen.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar Dieser Kurs zur Weiterbildung „Bandscheibe spezial“ bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit der komplexen Nachsorge nach einer Bandscheibenoperation an der Lenden-, Brust- oder Halswirbelsäule. Die richtige Nachsorge nach einem Bandscheibenvorfall oder einer Bandscheiben-OP spielt eine wesentliche Rolle in der physiotherapeutischen Arbeit. In diesem spezialisierten Seminar wird der Fokus darauf gelegt, instabile Wirbelsäulenabschnitte ganzheitlich zu betrachten, um den individuellen Therapiebedarf der Patienten besser zu erkennen. Im Rahmen des Kurses wird die instabile Wirbelsäule detailliert untersucht. Es wird aufgezeigt, wie sowohl segmentale als auch mehrsegmentale Instabilitäten auftreten können und welche Auswirkungen sie auf die Funktionalität der gesamten Wirbelsäule haben. Dabei wird klar, dass große Muskelpartien wie die Bauchmuskulatur zwar unterstützend wirken, jedoch nicht direkt zur Stabilität der Wirbelsäule beitragen. Statt oberflächlicher Kompensationsübungen liegt der Schwerpunkt auf einer tiefergehenden Analyse und einem systematischen Behandlungsaufbau, der die Stabilisierung der Bandscheibe in den Vordergrund stellt. Die Weiterbildung bietet den Teilnehmern praxisnahe Methoden, die über unspezifische Übungen hinausgehen. Es werden gezielte Therapieansätze vermittelt, um den Patienten nachhaltig zu helfen. Durch die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Übungen können die Teilnehmer lernen, wie sie effektive Behandlungsstrategien entwickeln. Die ganzheitliche Betrachtung der Wirbelsäule und die Einbindung praxisorientierter Beispiele machen den Kurs sowohl für erfahrene Therapeuten als auch für diejenigen, die sich auf diesem Gebiet spezialisieren möchten, äußerst wertvoll. Ein weiterer Vorteil dieses Seminars ist der hybride Charakter, der es den Teilnehmern ermöglicht, je nach persönlicher Präferenz vor Ort oder online teilzunehmen. Diese Flexibilität verbessert den Zugang zu hochwertigen Weiterbildungsangeboten und passt sich den unterschiedlichen Lebensumständen der Teilnehmer an. Im Seminar werden zudem moderne Technologien genutzt, um die Interaktion und den Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern zu fördern. Die Teilnehmer erfahren, wie sie nach einer Bandscheibenoperation den richtigen Befund erstellen, eine strukturierte Behandlung planen und sinnvolle Hausaufgaben für ihre Patienten formulieren können. Diese praxisorientierten Inhalte fördern nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern tragen auch zur Verbesserung der langfristigen Therapieergebnisse bei. Durch den Ausbau der fachlichen Fähigkeiten in der Nachsorge von Bandscheibenpatienten wird die Qualität der therapeutischen Arbeit nachhaltig gesteigert. Kursinhalte: den richtigen Befund den richtigen Behandlungsaufbau die richtigen Hausaufgaben Dieser Kurs vermittelt nachhaltige Kenntnisse und Fähigkeiten in der Nachsorge von Bandscheiben-Patienten und verbessert langfristig die therapeutische Arbeit. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.
Dieser Präsenzkurs im Bereich der Manuellen Therapie richtet sich an Fachkräfte, die ihr Wissen und ihre praktischen Fertigkeiten gezielt vertiefen möchten. Aufbauend auf dem bewährten INOMT-Konzept, das durch hohe fachliche Kompetenz und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse überzeugt, vermittelt der Kurs fundierte Inhalte, die den Teilnehmern einen klar strukturierten Überblick über manuelle Behandlungstechniken bieten. Der biokybernetische Ansatz sorgt dafür, dass sowohl die neurophysiologischen als auch die strukturellen Aspekte des Bewegungsapparates berücksichtigt werden, wobei der Patient stets als Ganzes im Blick bleibt. Im Rahmen der Fortbildung werden theoretische Grundlagen und praktische Verfahren gleichermaßen erläutert. Die Teilnehmenden erlernen moderne manuelle Methoden, die sie in ihrer klinischen Arbeit unmittelbar anwenden können. Dabei werden insbesondere Zusammenhänge und Prinzipien der Neurophysiologie aufgearbeitet, um ein vertieftes Verständnis der manualtherapeutischen Ansätze zu ermöglichen. Die praxisnahe Aufbereitung des Kurses trägt dazu bei, dass komplexe Inhalte verständlich und nachvollziehbar präsentiert werden, ohne dabei auf übermäßige Fachsprache oder redundante Informationen zurückzugreifen. Die folgenden Kursinhalte geben einen klar strukturierten Überblick über die behandelten Themen: Funktionelle Besonderheiten des Ellenbogengelenks Anatomie, Palpation Pathologien Manualtherapeutische Untersuchung und Behandlungstechniken Neurophysiologische Zusammenhänge Teil 2 Voraussetzung: Manuelle Therapie Hand Ausbildungsaufbau Manuelle Therapie für Ergotherapeuten Um den Lernfortschritt optimal zu strukturieren, gliedert sich der Kurs in drei Module: Teil 1 – Hand, Teil 2 – Ellenbogen und Teil 3 – Schulter. Der zugehörige Ausbildungsaufbau unterstützt den Erwerb praxisrelevanter Kenntnisse und umfasst darüber hinaus folgende Stationen: Handreha Grundkurs Handreha Aufbaukurs Manuelle Therapie Hand Manuelle Therapie Ellenbogen Manuelle Therapie Schulter Schienenbau Zusammenfassung Die Weiterbildung bietet einen umfassenden Einblick in die manualtherapeutischen Verfahren mit Schwerpunkt auf den Ellenbogen. Der Kurs zeichnet sich durch einen ausgewogenen Mix aus theoretischem Wissen und praktischer Anwendung aus und unterstützt somit die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Alle Inhalte bauen logisch aufeinander auf und werden in einem sachlichen, transparenten Stil vermittelt, der den Lernfortschritt in der Präsenzschulung nachhaltig fördert. Die strukturierte Aufbereitung der Themen garantiert, dass die vermittelten Inhalte sowohl für den klinischen Alltag als auch für weiterführende fachliche Herausforderungen optimal nutzbar sind.
Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Forschungen seit den späten 1980er-Jahren zeigen eindeutig, dass motorisches Lernen vor allem auf der Aktivitätsebene stattfindet. Gerade in der Fortbildung Spastizität ist dieses Wissen von zentraler Bedeutung, denn um alltagsrelevante Fähigkeiten wie gezieltes Greifen oder das sichere Bewältigen von Treppen nachhaltig zu verbessern, reicht das isolierte Training von Muskelkraft oder Beweglichkeit einzelner Körperstrukturen nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, dass Lernende aktiv mit einem individuell relevanten motorischen Problem konfrontiert werden, ihre Aufmerksamkeit gezielt darauf richten und dabei positive Bewegungserfahrungen machen. Genau hier setzt die Weiterbildung Spastizität und Upper Motor Neuron Syndrom (UMNS) an. Sie kombiniert wissenschaftlich fundierte Theorie mit praxisnaher Anwendung und fördert nachhaltiges motorisches Lernen. Das Fortbildungsangebot im Spastik-Management und in der neurologischen Befunderhebung berücksichtigt zahlreiche Auslöse- und Verstärkungsfaktoren spastischer Erscheinungen und vermittelt strukturierte, praxisnahe Strategien für die individuelle Therapieplanung. Im Fokus stehen unter anderem Spastik nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose (MS), infantiler Cerebralparese sowie Querschnittlähmung. Das Hybridformat ermöglicht eine flexible Teilnahme – online oder in Präsenz – und verbindet aktuelle Erkenntnisse im Spastizitätsmanagement mit modernen Lehrmethoden. Kursinhalte – Spastizität gezielt verstehen und behandeln Definition und klinisches Verständnis von Spastik Definition des Upper Motor Neuron Syndroms (UMNS) Ursachen und Entstehung spastischer Zustände Pathophysiologische Modelle der Spastizität Einfluss psycho-emotionaler Zustände auf den Muskeltonus Variabilität klinischer Erscheinungsbilder Standardisierte Befunderhebung und strukturierte Therapiedokumentation Auslöse- und Verstärkungsfaktoren von Spastik Formulierung von Behandlungszielen und individuelle Therapieplanung Besonderheiten bei Schlaganfall, MS, infantiler Cerebralparese und Querschnittlähmung Hinweis zum Hybridkurs Dieser Kurs findet hybrid statt und wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Der Online-Unterricht erfolgt über die Plattform Zoom; bitte installieren Sie die App vorab. Das Herunterladen der App ist entscheidend für eine gute Bild- und Tonqualität. Eine funktionsfähige Kamera sowie ein Mikrofon sind erforderlich. Bitte loggen Sie sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum ein. Praktische Inhalte werden visuell demonstriert, können online jedoch nicht haptisch kontrolliert werden. Online-Teilnehmende können sich aktiv zuschalten und Fragen wie Präsenzteilnehmende stellen. Da der Chat nicht permanent betreut wird, nutzen Sie bitte das Mikrofon für Wortmeldungen.
Knockout Parkinson – Therapeutisches Boxen bei Bewegungsstörungen und Parkinson Bewegung nimmt in der Behandlung von Bewegungsstörungen einen zentralen Stellenwert ein und bildet neben der medikamentösen Therapie eine der wichtigsten Säulen in der Versorgung. Dieser Kurs vermittelt ein praxisnahes Konzept des therapeutischen Boxens, das gezielt auf die Bedürfnisse von Menschen mit Bewegungseinschränkungen abgestimmt ist. Das therapeutische Boxen nach Patrick Rokohl und Mirko Lorenz ist ein bedürfnisorientiertes Angebot, das die gesundheitsfördernden Aspekte des Boxens in den Mittelpunkt stellt. Es handelt sich dabei nicht um Boxen im herkömmlichen Sinne mit zwei Kontrahenten, sondern um ein dynamisches, kooperatives Training, das unter anderem Fitness, Koordination, Muskelaufbau und Beweglichkeit fördert. Die Inhalte lassen sich sowohl in Kleingruppen als auch in der Einzeltherapie umsetzen. Der Kurs zeigt, wie therapeutisches Boxen bei Parkinson und anderen Bewegungsstörungen eingesetzt werden kann, um Bewegungsfreiheit, Gleichgewicht, Körperspannung und Selbstvertrauen zu stärken. Darüber hinaus unterstützt das Training die allgemeine Fitness, fördert kognitive Fähigkeiten und trägt zur Vitalität im Alltag bei. Kursinhalte Vorstellung und Einleitung Allgemeine Erwärmung Boxspezifische Erwärmung Beinarbeit Verschiedene Schlagtechniken und Kombinationen Training mit Moxhandschuhen Hand- und Fußkoordination Spielerische Partnerübungen Kräftigende und koordinative Sequenzen Pratzentraining mit Boxhandschuhen Intervalltraining Dehnung Entspannung und Cool-down Nutzen bei Parkinson und anderen Bewegungsstörungen Fördert die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit Stärkt die allgemeine Fitness Verbessert die kognitiven Fähigkeiten Schenkt mehr Bewegungsfreiheit Unterstützt den Muskelaufbau Fördert Körperspannung und Körpergefühl Stärkt das Selbstvertrauen und reduziert Angst Verbessert das Gleichgewicht Steigert die Vitalität
Immer mehr Menschen werden mit Traumatisierungen in die Ergotherapie geschickt. Der Umgang mit dem Thema Trauma wird zumeist nicht in der klassischen Ausbildung thematisiert. Diese Fortbildung soll helfen, durch Traumawissen die bestmöglichen Ansätze zu finden und den Klienten sensibel zu begleiten. Das Augenmerk dieser Ausbildung liegt auf praktischen, direkt umsetzbaren Techniken. für deine Klienten bedeutet das: Schnelle Hilfe zur Selbstwirksamkeit Professionelle traumasensible Begleitung Lebensqualität zurückzugewinnen Handlungsfähigkeit erlangen Für wen ist der FTT interessant? Die Ausbildung richtet sich in erster Linie an Ergotherapeuten, aber auch an Coaches, Heilpraktiker für Psychotherapie, und soziale Berufe. Die Ausbildung der FTT gliedert sich in 3 Ausbildungsmodule, die jeweils aus einer 2-tägigen Präsenzfort-bildung bestehen. Die 3 Kursmodule sind: Traumawissen Basisseminar Traumawissen Fortgeschrittene Traumawissen Kompetenz Ziel aller Module ist es, dir Kompetenzen und Techniken zu vermitteln, die du sofort mit wenig Aufwand in der Praxis bei der Behandlung traumatisierter Menschen, umsetzen kannst. Nach Durchführung aller 3 Kurse, kannst du freiwillig an einer Prüfung teilnehmen und erhältst bei erfolgreichem Abschluss, das Zertifikat zum Fachtherapeuten Traumawissen. Die Kurse sind aufeinander aufbauend und können nicht einzeln gebucht werden. Traumawissen Basisseminar Einführung Trauma und Neurobiologie Theorie und Praxis Selbstregulation Ansätze der PolyvagalTheorie Lebensflußmodel Praktische Übungen Fallbesprechung, Diskussion Traumawissen Fortgeschrittene Trauma und Traumafolgen Körper und Ressourcen Vertiefung Polyvagal Theorie Praktische Übungen Fallbesprechung, Diskussion Traumawissen Kompetenz Trauma und Bedingungssysteme Suizidalität Psychohygiene für Therapeuten Praktische Übungen Fallbesprechung, Diskussion
Dieser Kurs ist als Online-oder Präsenzvariante buchbar Sowohl der Darm als auch die Nieren haben einen erheblichen Einfluss auf unseren unteren Rücken und die allgemeine Gesundheit. Der Beckenboden, ausgestattet mit Organen, Ligamenten, Muskeln und faszialen Verknüpfungen, bildet die fundamentale Basis für den Rumpf und somit für Ihr Wohlbefinden. Krankheitsbilder wie Inkontinenz, Verdauungsstörungen, Senkungsproblematiken von Rektum, Blase und Uterus, Blasenentzündungen sowie Hämorrhoiden entstehen häufig durch Ungleichgewichte. Dieser Kurs wird optimal durch das Seminar „Viszerale Techniken - Hals, Thorax, Diaphragma und subdiaphragmale Organe“ ergänzt, wobei keine feste Reihenfolge eingehalten werden muss. Anatomie, Palpation und Biomechanik der Organe des Kleinen Beckens, Niere, Dünn- und Dickdarm aus osteopathischer Sicht Befundung und Behandlung des Bauchnabels Viszerale Mobilisation der Organe (Niere, Blase, Dickdarm, Leber, Prostata, Uterus) Krankheitsbilder Leistenschmerz, Durchblutungsstörungen, Verdauungsstörungen, Inkontinenz, Blasen-, Uterus- und Nierenptosen, organbedingte Rückenschmerzen Differentialdiagnostik von Bauch-, Becken- und Rückenschmerzen Verbesserung der Mobilität und Motilität der Organe Wichtigkeit des Beckenbodens auf die Organgesundheit Überwiegend Praxis: 75% Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.