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Krafttraining in der Therapie unspezifischer Rückenschmerzen
Zusammenhang von Muskelkraft, Belastbarkeit und Schmerz verstehen

In vielen physiotherapeutischen Praxen gilt Krafttraining bei unspezifischen Rückenschmerzen als eine der wichtigsten therapeutischen Strategien. Im Praxisalltag entsteht dabei schnell die Annahme, dass eine Steigerung der Muskelkraft automatisch zu einer Verringerung der Schmerzen führt. Die aktuelle Forschung zeigt jedoch ein deutlich komplexeres Bild. Der Zusammenhang zwischen Kraftentwicklung, funktioneller Belastbarkeit und wahrgenommenem Schmerz ist vielschichtig und nicht immer eindeutig nachweisbar. Diese Fortbildung setzt genau hier an und beleuchtet, welche Bedeutung Krafttraining bei unspezifischem Rückenschmerz tatsächlich hat und unter welchen Voraussetzungen ein gezielter therapeutischer Einsatz sinnvoll sein kann.

Im Online-Seminar werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich dargestellt und in einen praxisnahen physiotherapeutischen Kontext übertragen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der sogenannten evolutionären Hypothese der lokalen Dekonditionierung der lumbalen Rückenstrecker. Dieses Modell beschreibt, wie moderne Bewegungs- und Lebensgewohnheiten langfristig zu einer reduzierten Belastbarkeit bestimmter Muskelgruppen der Lendenwirbelsäule beitragen können. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, ob eine strukturelle Schwächung der lokalen und globalen Extensionsmuskulatur entstehen kann, die sich auf Stabilität und Belastbarkeit der Wirbelsäule auswirkt.

Darauf aufbauend wird betrachtet, in welchem Umfang eine solche Dekonditionierung möglicherweise zur Persistenz von Beschwerden beiträgt. Gleichzeitig wird kritisch eingeordnet, wann Krafttraining tatsächlich therapeutisch wirksam sein kann und wann andere Einflussfaktoren wie Bewegungserfahrungen, Schmerzverarbeitung oder psychosoziale Aspekte stärker berücksichtigt werden sollten. Ziel der Fortbildung ist es, Therapeutinnen und Therapeuten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage zu vermitteln, um Trainingsentscheidungen differenziert und evidenzbasiert treffen zu können.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Rolle der lumbalen Extensionsmuskulatur. Dabei werden sowohl anatomische und biomechanische Grundlagen als auch klinische Hinweise betrachtet, die auf eine lokale Dekonditionierung der Rückenstrecker hinweisen können. So entsteht ein praxisorientiertes Verständnis dafür, welche Strukturen im Rahmen der Therapie gezielt adressiert werden sollten.

Neben der theoretischen Betrachtung werden auch konkrete Trainingsstrategien vorgestellt, die sich direkt in den physiotherapeutischen Alltag integrieren lassen. Teilnehmende erhalten Einblicke, wie spezifische Übungen aufgebaut werden können, um die Belastbarkeit der lumbalen Muskulatur systematisch zu steigern und Training sinnvoll in bestehende Behandlungskonzepte einzubinden.

PhysioBib versteht sich als Projekt der Wissenschaftskommunikation innerhalb der Physiotherapie. Ziel ist es, komplexe Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie im klinischen Alltag verständlich und praktisch nutzbar werden. Das Seminar unterstützt Therapeutinnen und Therapeuten dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch zu bewerten und fundierte Entscheidungen bei der Behandlung von Rückenschmerzen zu treffen.

Kursinhalte

  • Aktueller Forschungsstand zum Zusammenhang von Muskelkraft und Schmerz bei unspezifischem Rückenschmerz
  • Evolutionäre und funktionelle Einordnung der lumbalen Extensionsmuskulatur
  • Klinische Hinweise zur Identifikation lokaler Dekonditionierung der Rückenstrecker
  • Spezifische Trainingsansätze zur gezielten Behandlung dieser Problematik im physiotherapeutischen Alltag

Zusammenfassung

Dieses Online-Webinar bietet eine wissenschaftlich fundierte Einordnung des Zusammenspiels zwischen Krafttraining, funktioneller Belastbarkeit und Schmerz bei unspezifischem Rückenschmerz. Teilnehmende erfahren, wann gezieltes Training therapeutisch sinnvoll eingesetzt werden kann, welche Strukturen besonders relevant sind und wie evidenzbasierte Entscheidungen in der Therapie getroffen werden.

Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, daher ist folgendes zu berücksichtigen:

  • Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen. Bitte laden Sie die Anwendung im Vorfeld auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz über deren Nutzung.
  • Das Herunterladen der App ist entscheidend für eine stabile und gute Bildqualität während des Kurses.
  • Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionierendes Mikrofon müssen vorhanden sein.
  • Bitte befinden Sie sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im virtuellen Warteraum.
  • Praktische Inhalte können visuell demonstriert werden, jedoch kann der Referent diese nicht haptisch korrigieren.
  • Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und Fragen oder Antworten in die Runde geben.
  • Während des Unterrichts kann der Referent den Chat nicht kontinuierlich verfolgen, daher bitten wir darum, das Mikrofon zu nutzen.

Krafttraining in der Therapie unspezifischer Rückenschmerzen
Zusammenhang von Muskelkraft, Belastbarkeit und Schmerz verstehen

In vielen physiotherapeutischen Praxen gilt Krafttraining bei unspezifischen Rückenschmerzen als eine der wichtigsten therapeutischen Strategien. Im Praxisalltag entsteht dabei schnell die Annahme, dass eine Steigerung der Muskelkraft automatisch zu einer Verringerung der Schmerzen führt. Die aktuelle Forschung zeigt jedoch ein deutlich komplexeres Bild. Der Zusammenhang zwischen Kraftentwicklung, funktioneller Belastbarkeit und wahrgenommenem Schmerz ist vielschichtig und nicht immer eindeutig nachweisbar. Diese Fortbildung setzt genau hier an und beleuchtet, welche Bedeutung Krafttraining bei unspezifischem Rückenschmerz tatsächlich hat und unter welchen Voraussetzungen ein gezielter therapeutischer Einsatz sinnvoll sein kann.

Im Online-Seminar werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich dargestellt und in einen praxisnahen physiotherapeutischen Kontext übertragen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der sogenannten evolutionären Hypothese der lokalen Dekonditionierung der lumbalen Rückenstrecker. Dieses Modell beschreibt, wie moderne Bewegungs- und Lebensgewohnheiten langfristig zu einer reduzierten Belastbarkeit bestimmter Muskelgruppen der Lendenwirbelsäule beitragen können. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, ob eine strukturelle Schwächung der lokalen und globalen Extensionsmuskulatur entstehen kann, die sich auf Stabilität und Belastbarkeit der Wirbelsäule auswirkt.

Darauf aufbauend wird betrachtet, in welchem Umfang eine solche Dekonditionierung möglicherweise zur Persistenz von Beschwerden beiträgt. Gleichzeitig wird kritisch eingeordnet, wann Krafttraining tatsächlich therapeutisch wirksam sein kann und wann andere Einflussfaktoren wie Bewegungserfahrungen, Schmerzverarbeitung oder psychosoziale Aspekte stärker berücksichtigt werden sollten. Ziel der Fortbildung ist es, Therapeutinnen und Therapeuten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage zu vermitteln, um Trainingsentscheidungen differenziert und evidenzbasiert treffen zu können.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Rolle der lumbalen Extensionsmuskulatur. Dabei werden sowohl anatomische und biomechanische Grundlagen als auch klinische Hinweise betrachtet, die auf eine lokale Dekonditionierung der Rückenstrecker hinweisen können. So entsteht ein praxisorientiertes Verständnis dafür, welche Strukturen im Rahmen der Therapie gezielt adressiert werden sollten.

Neben der theoretischen Betrachtung werden auch konkrete Trainingsstrategien vorgestellt, die sich direkt in den physiotherapeutischen Alltag integrieren lassen. Teilnehmende erhalten Einblicke, wie spezifische Übungen aufgebaut werden können, um die Belastbarkeit der lumbalen Muskulatur systematisch zu steigern und Training sinnvoll in bestehende Behandlungskonzepte einzubinden.

PhysioBib versteht sich als Projekt der Wissenschaftskommunikation innerhalb der Physiotherapie. Ziel ist es, komplexe Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie im klinischen Alltag verständlich und praktisch nutzbar werden. Das Seminar unterstützt Therapeutinnen und Therapeuten dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch zu bewerten und fundierte Entscheidungen bei der Behandlung von Rückenschmerzen zu treffen.

Kursinhalte

  • Aktueller Forschungsstand zum Zusammenhang von Muskelkraft und Schmerz bei unspezifischem Rückenschmerz
  • Evolutionäre und funktionelle Einordnung der lumbalen Extensionsmuskulatur
  • Klinische Hinweise zur Identifikation lokaler Dekonditionierung der Rückenstrecker
  • Spezifische Trainingsansätze zur gezielten Behandlung dieser Problematik im physiotherapeutischen Alltag

Zusammenfassung

Dieses Online-Webinar bietet eine wissenschaftlich fundierte Einordnung des Zusammenspiels zwischen Krafttraining, funktioneller Belastbarkeit und Schmerz bei unspezifischem Rückenschmerz. Teilnehmende erfahren, wann gezieltes Training therapeutisch sinnvoll eingesetzt werden kann, welche Strukturen besonders relevant sind und wie evidenzbasierte Entscheidungen in der Therapie getroffen werden.

Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, daher ist folgendes zu berücksichtigen:

  • Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen. Bitte laden Sie die Anwendung im Vorfeld auf Ihren Desktop und informieren Sie sich kurz über deren Nutzung.
  • Das Herunterladen der App ist entscheidend für eine stabile und gute Bildqualität während des Kurses.
  • Eine funktionsfähige Kamera sowie ein funktionierendes Mikrofon müssen vorhanden sein.
  • Bitte befinden Sie sich spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im virtuellen Warteraum.
  • Praktische Inhalte können visuell demonstriert werden, jedoch kann der Referent diese nicht haptisch korrigieren.
  • Teilnehmende können sich jederzeit freischalten und Fragen oder Antworten in die Runde geben.
  • Während des Unterrichts kann der Referent den Chat nicht kontinuierlich verfolgen, daher bitten wir darum, das Mikrofon zu nutzen.
  • Gebühr
    49,00 €
  • Kursnummer: WEBPB12601
  • Start
    Di. 12.05.2026
    18:30 Uhr
    Ende
    Di. 12.05.2026
    20:00 Uhr
  • Zielgruppe:
    • Physiotherapeuten
    • Ergotherapeuten
  • Geschäftsstelle: Online
  • Online
    via Zoom
13.03.26 03:56:31