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Habdank, Michael

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Seltene Neurologische Erkrankungen und ihre Therapie Praxiswissen seltene Neuroerkrankungen
Di. 06.04.2027 09:00
Berlin
Michael Habdank
Praxiswissen seltene Neuroerkrankungen

In Praxis, Rehabilitation und bei Hausbesuchen begegnen therapeutische Fachkräfte gelegentlich Menschen mit neurologischen Erkrankungen, die nicht zum alltäglichen Behandlungsspektrum gehören. Aufgrund der geringen Fallzahlen kann Unsicherheit darüber entstehen, welche funktionellen Zusammenhänge zu beachten sind und wie eine geeignete therapeutische Vorgehensweise aussehen kann. Zusätzlich unterscheiden sich die Befunde je nach Erkrankung und Krankheitsstadium. Der Präsenzkurs in Berlin greift diese Situationen auf und vermittelt einen praxisbezogenen Orientierungsrahmen. Die Weiterbildung behandelt ausgewählte seltene neurologische Krankheitsbilder und stellt Bezüge zwischen neurologischer Physiologie, Anatomie und den jeweiligen Funktionsstörungen her. Praktische Beispiele verdeutlichen mögliche Herangehensweisen in der therapeutischen Praxis und im Rahmen von Hausbesuchen. Neurologische Erkrankungen im Kurs Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) Guillain-Barré-Syndrom (GBS) Polyneuropathie Myasthenia gravis Muskeldystrophien Chorea Huntington Wachkoma beziehungsweise apallisches Syndrom Friedreich-Ataxie Infantile Cerebralparese (ICP) Schwerpunkte der Weiterbildung Kurzer Überblick über neurologische Physiologie und Anatomie Zusammenhänge zwischen neurologischen Strukturen und Funktionsstörungen Motorisches Lernen und motorische Kontrolle Festigung und Erhalt neu erlernter Bewegungsabläufe Steigerung vorhandener motorischer Fähigkeiten Handling und fachgerechte Lagerung bettlägeriger Patientinnen und Patienten Kontrakturenprophylaxe im therapeutischen Alltag Krankheitsspezifisch ausgerichtete Therapieansätze Anwendungsbeispiele für Praxisbehandlungen und Hausbesuche Die Fortbildung vermittelt evidenzbasierte Therapieanregungen für den Umgang mit seltenen neurologischen Erkrankungen. Sie bezieht funktionelle Fähigkeiten, das jeweilige Erkrankungsstadium und die individuelle Lebenssituation der Patientinnen und Patienten ein. Auch das soziale Umfeld wird als Bestandteil der therapeutischen Begleitung berücksichtigt. So entsteht ein strukturierter Zugang zu Krankheitsbildern, bei denen im Berufsalltag möglicherweise nur wenige praktische Erfahrungswerte vorliegen.

Kursnummer BNE2701
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Gebühr: 185,00
Dozent*in: Michael Habdank
Therapieansätze dementieller und geriatrischer Patienten Demenz verstehen und behandeln
Mi. 07.04.2027 09:00
Berlin
Michael Habdank
Demenz verstehen und behandeln

Die Arbeit mit dementiell und geriatrisch erkrankten Menschen erfordert neben therapeutischem Fachwissen auch ein differenziertes Verständnis ihres Verhaltens und ihrer individuellen Ressourcen. Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen nehmen entsprechende Anforderungen im Praxisalltag weiter zu. Der eintägige Präsenzkurs in Berlin greift diese Entwicklung auf und verbindet theoretische Grundlagen mit Anwendungsbeispielen aus der Physiotherapie und Ergotherapie. Ein zentraler Bestandteil der Weiterbildung ist die klinische Betrachtung verschiedener Demenzformen. Durch deren Gegenüberstellung werden charakteristische Unterschiede, gemeinsame Merkmale und die Bandbreite dementieller Erkrankungen nachvollziehbar. Ergänzend werden grundlegende diagnostische Verfahren sowie therapeutische Assessments vorgestellt, die für Befundung und Behandlungsplanung relevant sind. Die praktische Ausrichtung konzentriert sich auf Maßnahmen, die sich an der Lebenssituation der Betroffenen orientieren. Dazu zählen Alltagstraining, Ressourcenförderung und Ansätze zur Verbesserung der Mobilität. Beispiele aus Einzelbehandlungen und Gruppentherapien verdeutlichen, wie diese Inhalte in verschiedenen therapeutischen Situationen eingesetzt werden können. Gleichzeitig wird die Perspektive von Betroffenen einbezogen, um Verhaltensweisen besser einzuordnen. Themen des Demenz- und Geriatriekurses Zunahme dementieller Erkrankungen im Zusammenhang mit der steigenden Lebenserwartung Herausforderungen für Betroffene, Angehörige und therapeutische Fachkräfte Theoretische Grundlagen dementieller und geriatrischer Krankheitsbilder Klinische Gegenüberstellung verschiedener Demenzformen Unterschiede und Vielfalt dementieller Erkrankungen Grundlegende diagnostische Verfahren Therapeutische Assessments für die Arbeit mit demenzerkrankten Menschen Praxisorientierte Behandlungsansätze der Physiotherapie und Ergotherapie Alltagstraining und Förderung vorhandener Ressourcen Therapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität Anwendungsbeispiele für Einzel- und Gruppentherapien Perspektivwechsel zum besseren Verständnis des Verhaltens Betroffener Die Fortbildung in Berlin führt medizinisch-therapeutische Grundlagen und praxisbezogene Vorgehensweisen zusammen. Sie unterstützt die Teilnehmenden dabei, verschiedene Demenzformen differenziert zu betrachten und therapeutische Angebote an Mobilität, Ressourcen und Alltag der betroffenen Menschen auszurichten.

Kursnummer BTDG2701
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Gebühr: 185,00
Dozent*in: Michael Habdank
Frühphase nach Schlaganfall Neglect, Apraxie und Aphasie
Do. 08.04.2027 09:00
Berlin
Michael Habdank
Neglect, Apraxie und Aphasie

Während der Akutphase und Frührehabilitation nach einem Schlaganfall werden Patientinnen und Patienten engmaschig durch verschiedene therapeutische Berufsgruppen betreut. Zu den übergeordneten Zielen gehören die frühestmögliche Mobilisation und das Wiedererlangen der größtmöglichen Selbstständigkeit. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie übernehmen dabei wichtige Aufgaben innerhalb der interdisziplinären Versorgung. Für die konkrete therapeutische Arbeit in dieser frühen Phase sind eindeutige Richtlinien und einheitliche Therapiestandards allerdings kaum zu finden. Gleichzeitig haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten mit der Frage beschäftigt, welche Behandlungsansätze während der Akutphase sinnvoll sind und welche Interventionen möglicherweise kontraproduktiv wirken können. Die Präsenz-Weiterbildung Schlaganfall in der Akutphase in Berlin greift die Ergebnisse dieser Untersuchungen auf. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden vorgestellt und daraus abgeleitete Therapieempfehlungen gemeinsam kritisch betrachtet. Dadurch können die Teilnehmenden bestehende Vorgehensweisen fachlich reflektieren und unterschiedliche Behandlungsansätze im Hinblick auf die besonderen Bedingungen der Akutversorgung und Frührehabilitation einordnen. Wissenschaftliche und therapeutische Inhalte Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Behandlung nach einem Schlaganfall Sinnvolle und möglicherweise kontraproduktive Behandlungsansätze in der Frühphase Kritische Betrachtung möglicher Therapieempfehlungen Grundlagen und aktuelle Erkenntnisse zur Plastizität des Gehirns Motorisches Lernen während der Akutphase und Frührehabilitation Frühestmögliche Mobilisation nach einem Schlaganfall Förderung der größtmöglichen Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten Praxisnahe Beispiele für die therapeutische Arbeit Besondere Herausforderungen der Frühphase Therapeutischer Umgang mit starken Bewusstseinseinschränkungen Behandlungsansätze bei Neglect Praxisbezogene Betrachtung von Apraxie Besonderheiten bei Aphasie Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf konkrete Behandlungssituationen Die Inhalte berücksichtigen unterschiedliche Versorgungsbereiche. Dazu zählen die Arbeit auf einer Stroke Unit und einer Intensivstation ebenso wie die neurologischen Frührehabilitationsphasen A, B und C. Die besprochenen Fragestellungen sind sowohl für die therapeutische Tätigkeit in einer Klinik als auch für entsprechende Hausbesuche relevant. Zielgruppe des Präsenzkurses Das Seminar richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, die Menschen nach einem Schlaganfall in der Akutphase oder in der Frührehabilitation behandeln. Der Präsenzkurs in Berlin verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Beispielen und ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit Behandlungsansätzen für diese besonders anspruchsvolle Phase der neurologischen Rehabilitation.

Kursnummer BFSA2701
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Gebühr: 185,00
Dozent*in: Michael Habdank
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18.08.26 17:09:13